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Mehr als nur Sushi
Dokumentation über den "Alleskönner Algen" in der ZDF-Umweltreihe "planet e."

In den sechs Meter hohen Paneelen der hängenden Algen-Gärten der österreichischen Firma ecoduna wächst die Energie der Zukunft. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/ZDF/Severin Koller"

Mainz (ots) - In Zeiten explodierender Weltbevölkerung, überfischter Meere und einer drohenden Klimakatastrophe gelten Algen für einige Forscher als Lösung für viele Probleme der Menschheit. Algen sind eine gesunde Nahrungsquelle, bieten schier unendliche Energieressourcen und können sogar radioaktives Wasser reinigen. In der Dokumentation "Alleskönner Algen" der ZDF-Umweltreihe "planet e." am Sonntag, 22. März 2015, 14.45 Uhr, geht Autor Marc Mühldorfer der Frage nach, ob Algen ihrem Ruf als Motor für die grüne Revolution wirklich gerecht werden.

Als ein Visionär in Sachen Algen gilt der IT-Profi Oliver Fronk aus Sankt Augustin bei Bonn. Fronk plant, gestaltet und baut Rechenzentren und Server-Farmen. Gemeinsam mit dem Frankfurter Architekten Bernd Schenk will er bis spätestens 2030 das weltweit erste "algenative Rechenzentrum" bauen. Das 16 Stockwerke hohe Gebäude soll nur mit der Energie aus einer Algenzucht betrieben werden. Die Kraft der Sonne regt die Algen zur Photosynthese an, so dass sie genügend Energie erzeugen. Darin sehen Fronk und Schenk ein großes Potential für die Gestaltung von Gebäuden: Nutzflächen, Verwaltung oder Wohnraum sind ebenso denkbar, wie mehrere Etagen für urbane Landwirtschaft. Auch Supermärkte, Kindergärten oder Mini-Parks sind möglich. Kleinstbiotope als Rückzugsgebiete für Pflanzen und Tiere wären Teil der Renaturierung von Städten.

"planet e." begleitet Oliver Fronk, der von Kollegen nur der "Alginator" genannt wird, auf seiner faszinierenden Reise durch Europa. Bei verschiedenen Algen-Experten und Forschungseinrichtungen will er Erkenntnisse für sein Vorhaben sammeln. Er besucht die Kieler Ozeanforscher von GEOMAR, lernt in den "hängenden Algengärten" in Österreich, wie man mit Hilfe von Algen Energie gewinnen kann, und erlebt in Sachsen-Anhalt, wie Algen bei der Energieerzeugung sogar klimaschädliches Kohlendioxid abbauen.

Außerdem stellt "planet e." das Institut Laue-Langevin in Grenoble vor, dessen Wissenschaftler in der Atomforschung aktiv sind und nachweisen, dass man mit Hilfe der "Wunderorganismen" sogar Radioaktivität binden kann.

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