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"Geh doch nach drüben": "ZDFzeit" schickt zwei junge Deutsche auf Spurensuche in die Geschichte von BRD und DDR

Lara Mandoki und Constantin von Jascheroff beim Autotest Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und André Böhm Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/ZDF/André Böhm"

Mainz (ots) - Lara Mandoki und Constantin von Jascheroff, beide Schauspieler und beide kurz vor Mauerfall und Deutscher Einheit geboren, gehen auf Zeitreise in die Geschichte: Wie lebte es sich im geteilten Deutschland? Was war anders als heute? Was war besser - und was schlechter? Der ZDF-Zweiteiler "Geh doch nach drüben - Wo lag das bessere Deutschland?" bietet jeweils dienstags, 10. und 17. März 2015, 20.15 Uhr, den deutsch-deutschen Vergleich der Systeme: Gab es Parallelen, die uns heute nicht mehr bewusst sind? Wo lagen die Stärken und wo die Schwächen der alten Bundesrepublik? Und wo die der DDR?

Lara Mandoki ist in München geboren, Constantin von Jascheroff in Ost-Berlin. Gemeinsam spüren sie den Alltagssorgen und Urlaubsfreuden in Ost und West nach, erkunden Sportrekorde und Wirtschaftspleiten, Nazi-Erbe und Neuanfang, Kalten Krieg und verbotene Liebe. Mit exklusivem Archivmaterial und vielen privaten Bildern zeigt der Zweiteiler, wie unterschiedlich die Menschen in Ost und West aufwuchsen, wie Kommunismus und Marktwirtschaft sie prägten. Zeitzeugen wie Udo Lindenberg, Uschi Glas, Katja Ebstein, Roland Jahn, Hans Dietrich Genscher, Antje Vollmer, Wolfgang Bosbach, Rainer Eppelmann sowie Honecker-Anwalt Friedrich Wolff erzählen von ihren Erlebnissen und zeichnen ein persönliches und facettenreiches Bild der beiden deutschen Staaten.

Schauspielerin Uschi Glas schwärmt von ihrem ersten Urlaub in Italien und Wolfgang Bosbach von seinem Opel Manta: "Den bin ich mit Stolz gefahren, allerdings ohne Fuchsschwanz!" Ex-Außenminister Genscher sah sich als Teilnehmer an einem "Wettbewerb der Systeme", in dem die beiden deutschen Staaten miteinander rangen. Friedrich Wolff, ehemaliger Strafverteidiger in Ost-Berlin, hält noch heute DDR-Bürger für die "besseren Menschen". Sie seien nicht vom Kapitalismus verdorben gewesen: "Der Osten war mehr auf Gemeinschaft und auf Anstand bedacht", glaubt Wolff. Roland Jahn, DDR-Bürgerrechtler und heutiger Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde, sagt: "Es wird immer gefragt, wo war es denn besser, im Osten oder im Westen? Egal, wo man ist: Es ist wichtig, dass man sich kritisch mit der Gesellschaft auseinandersetzt, um sie zu verbessern. Aber die Grundlage für diesen Streit sind die Menschenrechte - die müssen gewährleistet sein und die waren in der DDR nicht vorhanden."

Die Autoren des Projekts, Karlo Malmedie und Kristin Siebert, haben im vergangenen Jahr für "ZDFzeit" den erfolgreichen Zweiteiler "Nicht alles war schlecht" realisiert.

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