ZDF

ZDF-Programmhinweis
Mittwoch, 24. Oktober 2001, 22.45 Uhr
ZDF spezial
Das Netzwerk des Terrors

    Mainz (ots) -
    
    Film von Elmar Theveßen und Ulf Röller
    
    Die Anschläge von New York und Washington sind nur der
schreckliche Höhepunkt einer Entwicklung, die vor vielen Jahren in
der islamischen Welt begann. Die Dokumentation schlägt den Bogen von
den Gotteskriegern im Afghanistan-Feldzug gegen die sowjetischen
Besatzer bis zur neuen Generation der "Schläfer"-Terroristen, die
ihre intellektuellen Fähigkeiten für ihr mörderisches Handwerk
nutzen.
    
    Wie funktioniert dieses Netzwerk des Terrors? Welche verschiedenen
Ebenen arbeiten an der Planung und Durchführung eines Anschlages? Und
wodurch entsteht der Hass, der junge Menschen in den heiligen Krieg
gegen die westliche Welt ziehen lässt?
    
    Spurensuche nach den Beweggründen und Aktivitäten von Mohammed
Atta, dem mutmaßlichen Anführer der Attentäter vom 11. September. Die
geheimen Planungen der Gotteskrieger: Einblicke in die Geschichten
der Unterstützer und anderen Täter aus dem Netzwerk des Terrors.
Fragen: Haben Geheimdienste, Politik und Öffentlichkeit die Anzeichen
der massiven Bedrohung durch den Terrorismus einer islamistischen
Internationalen nicht ernst genug genommen?
    
    An zahlreichen Anschlägen und Anschlagsversuchen lässt sich die
Entstehung und Perfektionierung des Terror-Netzwerks nachvollziehen.
Vom World Trade Center 1993, über den geplanten Papstmord und
Flugzeugentführungspläne in Manila 1995, über die Bomben von Kenia
und Tansania bis zum 11. September 2001.
    
    Fazit der Dokumentation: Der dezentrale Terrorismus des Osama bin
Laden braucht keine Hierarchie. Er funktioniert mit skrupellosen
Fanatikern, die sich in ihrem Hauptziel einig sind und die für die
Verwirklichung dieses Ziels jederzeit und überall in der Welt auf das
lose Netzwerk des Terrors zurückgreifen können. Und gerade das macht
sie so gefährlich.
    
    
ots Originaltext: ZDF
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Rückfragen bitte an:
ZDF Pressestelle
06131 / 70-2120 und -2121

Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: ZDF

Das könnte Sie auch interessieren: