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"Das Zeugenhaus" im ZDF
Film mit Starbesetzung frei nach dem Buch von Christiane Kohl

"Das Zeugenhaus" im ZDF / 
Film mit Starbesetzung frei nach dem Buch von Christiane Kohl
Rudolf Diels (Tobias Moretti, Gräfin Belavar (Iris Berben), Erwin Lahousen (Matthias Brandt) ACHTUNG BEGRENZTE NUTZUNGSRECHTE! Honorarfreie Nutzung nur bis 05.04.2015 - danach Honorarpflicht gegenüber Mathias Bothor Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Mathias Bothor c/o Gunda Patzke... mehr

Mainz (ots) - Die Nürnberger Prozesse. Täter und Opfer des NS-Regimes unter einem Dach. Von den Begegnungen in einer Nürnberger Villa erzählt der ZDF-"Fernsehfilm der Woche" "Das Zeugenhaus" am Montag, 24. November 2014, 20.15 Uhr. Christiane Kohls gleichnamiges Buch, das auf wahren Begebenheiten beruht, lieferte die Vorlage für das Drehbuch von Magnus Vattrodt. Matti Geschonneck inszenierte den außergewöhnlichen historischen Stoff. Neben Iris Berben spielen in diesem Ensemble-Drama unter anderen (in alphabetischer Reihenfolge): Matthias Brandt, Samuel Finzi, Johanna Gastdorf, Britta Hammelstein, Vicky Krieps, Matthias Matschke, Tobias Moretti, Udo Samel, Gisela Schneeberger, Edgar Selge und Rosalie Thomass.

ZDF-Programmdirektor Dr. Nobert Himmler: "Mit diesem Film leistet das ZDF einen ganz grundsätzlichen und auch bleibenden Beitrag zum nahenden Gedenkjahr, aber auch zur Aufarbeitung der Ereignisse im sogenannten 'Dritten Reich'. Dieser Film ist deshalb wertvoll, weil er unseren Zuschauern, aber auch den nachwachsenden Generationen die Gräuel des NS-Regimes und deren Folgen nahe bringt, und dies ganz leise, aber sehr, sehr eindringlich."

Nürnberg 1945: Zu Beginn der Kriegsverbrecherprozesse richten die US-Amerikaner in einer beschlagnahmten Villa ein Gästehaus ein. Hier werden ehemalige NS-Funktionäre und enge Vertraute der Angeklagten, aber auch KZ-Überlebende und Regimegegner untergebracht, die als Zeugen auf ihre Vernehmung oder ihre Aussage im Justizpalast warten. Als Gastgeberin soll die eigens dafür engagierte Gräfin Belavar (Iris Berben) mit festen Hausregeln und gepflegter Konversation eine kultivierte, harmonische Atmosphäre unter den Hausbewohnern schaffen. Zunächst scheint der Plan aufzugehen: Man arrangiert sich miteinander - und mit der neuen Zeit. Doch der vermeintliche Hausfrieden hängt schief, als mit den ersten Zeugenaussagen vor Gericht immer mehr Unausgesprochenes, Unaussprechliches aus der Vergangenheit der Gäste ans Tageslicht gelangt.

Produziert wurde "Das Zeugenhaus" von Oliver Berbens moovie - the art of entertainment, die Redaktion im ZDF liegt bei Reinhold Elschot und Stefanie von Heydwolff.

Die anschließende Dokumentation von Annette von der Heyde um 22.00 Uhr zeigt die historischen Vorbilder der Spielhandlung anhand von Archivfilmen und Fotos und lässt Nachfahren zu Wort kommen. Historiker entlarven die allgegenwärtigen Mechanismen von Selbstverleugnung und Schuldzuweisungen. Christiane Kohl, Autorin des Buches "Das Zeugenhaus", beschreibt im Interview die Konflikte in dieser bizarren Hausgemeinschaft, in der diskutiert wurde, was uns noch heute beschäftigt: die Verbrechen der Nazis und die Frage nach Schuld und Verdrängung.

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