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25 Jahre nach dem Mauerfall: ZDF-Umweltdoku "planet e." zeigt unvergleichliches "Biotop im Mauerland"

25 Jahre nach dem Mauerfall: ZDF-Umweltdoku "planet e." zeigt unvergleichliches "Biotop im Mauerland"
Biotope im "Grünen Band´" an der Elbe bei Lenzen Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Franz Fitzke Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF"

Mainz (ots) - 25 Jahre nach dem Mauerfall hat sich der ehemalige innerdeutsche Grenzstreifen zu einem international beachteten Naturschutzgebiet gemausert. Weil er jahrzehntelang Niemandsland war, haben sich Tier- und Pflanzenarten angesiedelt und ungestört ihre Lebensräume auf 1400 Kilometern Länge erobert. Mit der Dokumentation "Biotop im Mauerland" erinnert die ZDF-Umweltreihe "planet e." am Sonntag, 9. November 2014, 14.45 Uhr, an die Entstehungsgeschichte des Naturschutzgebietes entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Die Autoren Franz Fitzke und Andreas Ewels besuchen ausgewählte Naturschutzprojekte und zeigen, wie um die zukünftige Entwicklung des einzigartigen Biotops gerungen wird.

Für die Menschen in Ost und West war die innerdeutsche Grenze ein Todesstreifen, für die Natur war sie ein Glücksfall. Das einmalige Biotop gehört mittlerweile zum "Grünen Band Europas" und erstreckt sich über 8000 Kilometer weit, vom Nordkap bis zum Balkan. Die Idee, ehemalige Grenzen mit gemeinsamen Naturschutzprojekten zur Völkerverständigung zu nutzen, hat in vielen anderen Ländern Schule gemacht.

BUND-Mitarbeiter Kai Frobel, dessen Elternhaus in Sichtweite der damaligen Grenze liegt, unternahm bereits in den 1980er Jahren Exkursionen entlang der Grenzbefestigungen und machte eine "grüne" Entdeckung nach der anderen. Durch seine Initiative wurde schon kurz nach dem Mauerfall das "Grüne Band" zum ersten gesamtdeutschen Naturschutzprojekt. Mittlerweile haben Frobels damalige Aktivitäten unzählige weitere Naturschutzprojekte hervorgebracht: So geht es beispielsweise heute darum, den Lebensraum des Luchses zu erhalten oder für die seltenen Schwarzstörche künstliche Nester in 30 Meter Höhe zu bauen.

Fraglich ist, ob sich die verbliebenen Lücken schließen lassen. Naturschutzverbände und Stiftungen versuchen, die dafür erforderlichen landwirtschaftlichen Nutzflächen aufzukaufen. Doch das politische Interesse am Erhalt des "Grünen Bandes" ist abgeklungen. Viele Bauern sprechen sogar vom Diebstahl ihrer Äcker.

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