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ZDF-Programmhinweis
7. bis 23. November 2014

Mainz (ots) -

Freitag, 7. November 2014, 10.00 Uhr

Abi '89
Und dann fällt die Mauer

Ludwigsfelde in Berlin im Juni 1989. Eine Klasse hat das Abitur 
bestanden, doch von gesichertem Arbeitsplatz und typischer 
DDR-Zukunft kann keine Rede mehr sein: Die Berliner Mauer fällt, die 
Grenzen stehen plötzlich offen, und die 18-Jährigen stehen vor einer 
Mischung aus Ungewissheit und Aufbruch. Heute, 25 Jahre später, 
schauen wir: Was ist aus ihnen geworden? Was und wer sind sie heute, 
und wie haben sie als junge Generation den historischen Moment erlebt
und genutzt?


Sonntag, 9. November 2014, 18.00 Uhr

25 Jahre Mauerfall
Als die Mauer fiel
Die ungewöhnliche Geschichte der Familie Popow

Am 9. November 1989 ändert sich das Leben für Millionen Bürger im 
Osten Deutschlands: 
Als die Mauer fällt, muss auch die fünfköpfige Familie Popow ihr 
Leben neu erfinden. 

"Der ganze Sinn unseres Daseins ist praktisch abgerutscht", sagt 
Harry Popow, damals 53, ehemaliger NVA-Offizier und Militär-Berater 
beim DDR-Fernsehen. Mit der Wiedervereinigung wird er arbeitslos. Das
System an das er geglaubt hat, verschwindet einfach. - Ausgerechnet 
seine drei Kinder, damals alle Mitte 20, sind bei der Revolution ganz
vorne mit dabei. Sohn Patrick wird bei einer Montagsdemonstration in 
Leipzig verhaftet. Die älteste Tochter, Patricia, flüchtet im Sommer 
über Ungarn: "Ich habe den Westen nicht als  'golden' angesehen, 
nicht ein Stück. Aber das gab mir die Möglichkeit Sachen anders zu 
machen, anders zu leben." 

Das Leben nach der Wende fällt den Jungen leichter als den Alten: Der
ehemalige SED-Genosse Harry ist noch heute mit 78 Jahren überzeugt 
davon, dass der Anschluss an die Bundesrepublik ein Fehler war. Er 
hoffte auf Reformen und einen neuen, besseren Sozialismus. 

Seine Enkel, Flu und Melvin, beides Nachwendekinder, kennen die DDR 
nur aus den Geschichtsbüchern und aus den Erzählungen ihrer Familie. 
Die Popows - ein Film über Neuanfang und Enttäuschung. Die Geschichte
einer großen ostdeutschen Familie vor und nach dem Mauerfall.


Sonntag, 16. November 2014, 1.50 Uhr

Frag den Lesch
Back Stage: Neues vom Mond

Nach der Euphorie der 1960er und 1970er Jahre, den Weltraum zu 
erforschen und insbesondere den Mond zu erobern, scheint der 
Erdtrabant aus dem Fokus der Forschung geraten. Doch nun haben neue 
Erkenntnisse für Aufregung gesorgt, und sie haben die unglaubliche 
Entstehungsgeschichte des Mondes zum Thema gemacht. Die Rückseite des
Mondes, die wir von der Erde aus nie zu Gesicht bekommen, sieht so 
ganz anders aus als die uns zugewandte Seite. Wie der Mond zwei 
"Gesichter" bekommen konnte, war lange ein Rätsel. Die 
Entstehungsgeschichte gleicht einem Krimi: Es beginnt mit einer 
kosmischen Katastrophe, der Kollision der frühen Erde mit einem 
Kleinplaneten. Material, das aus der Urerde herausgeschält wird, 
formt sich zum Erdtrabanten. Die Gravitation sorgt dafür, dass dieser
schon bald der frühen Erde nur noch eine Seite zuwendet. Und die 
frühe Erde ist mehrere tausend Grad heiß. In dieser Zeit hat der 
Erdtrabant einen "Erdbrand" erlitten - einem Sonnenbrand nicht 
unähnlich, der Verursacher der "Verbrennungen" ist allerdings die 
glühende Urerde, so die Vorstellung. Unglaublich - aber wahr? Viele 
Indiziensprechen dafür.


Sonntag, 23. November 2014, 2.05 Uhr

Frag den Lesch
Wie Leben die Erde veränderte

Wie sah die Erde aus, bevor Leben entstand, und welches Leben hat sie
am meisten verändert? Diese und ähnliche Zuschauerfragen veranlassen 
Harald Lesch zu einer gedanklichen Reise durch die Milliarden Jahre 
lange Geschichte unseres Planeten. Es ist eine Reise vorbei an 
revolutionären Umwälzungen und an der Entstehung von 
Schlüsselorganismen der Evolution wie Cyanobakterien. Leben, das zur 
Photosynthese fähig ist, hat die Atmosphäre durch Sauerstoff 
vergiftet. Das Leben auf der Erde geriet in eine ernste Krise. 
Diejenigen, die Sauerstoff atmen konnten, waren im Vorteil und 
brachten die Entwicklung des Lebens voran. Und das gilt bis heute. 

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