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Mittwoch, 29. Oktober 2014, 22.15 Uhr
auslandsjournal spezial: Die verunsicherten Staaten von Amerika

Mainz (ots) -

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 22.15 Uhr

auslandsjournal spezial
Die verunsicherten Staaten von Amerika

Hat Obama gehalten, was er versprochen hat? Fühlen die Amerikaner 
sechs Jahre nach "Yes, we can", dass sie es noch können? Supermacht 
sein? Antje Pieper präsentiert eine Woche vor den midterm elections, 
den amerikanischen Halbzeitwahlen, ein "auslandsjournal spezial" aus 
New York, Washington und San Francisco. Und geht der Frage nach: Wie 
verunsichert sind die Vereinigten Staaten, was macht sie noch zur 
Supermacht, und wo müssen sie sich neu erfinden oder haben es schon 
getan? 

Es ist das letzte Mal, dass Barack Obama im Wahlkampf ist. Die Wahlen
am 4. November sind eine Abstimmung auch über seine Person, und sie 
werden zeigen, ob die Amerikaner sich unter seiner Präsidentschaft 
als Supermacht fühlen, noch oder wieder.  Sechs Jahre nachdem Obama 
angetreten war, die USA nach der Bush-Zeit in eine Position 
zurückzuführen, in der das Land nicht nur militärisch, sondern auch 
politisch und kulturell wieder weltweite Strahlkraft entfaltet. 

Doch Obamas Umfragewerte sehen mau aus, die Innenpolitik ist ein 
Schlachtfeld widerstreitender Interessen. Wir fragen: Wie tief ist 
die Krise der Demokratie, warum erscheint der Präsident zunehmend 
handlungsunfähig, und welche Möglichkeiten der politischen Reform 
gibt es? 
New York, kein anderer Ort verkörpert die Faszination Amerikas wohl 
besser. Sehnsuchtsort Zigtausender von Menschen, die alljährlich ihre
Heimat verlassen, um ihrem Traum zu folgen -  der der amerikanische 
Traum ist. Das "auslandsjournal" begleitet zwei Einwanderer und 
fragt: Gilt das Glücksversprechen noch? Und warum hat Obama sein 
großes Immigrationsgesetz nicht durchsetzen können? 

Verrammelte Häuser, stillgelegte Fabriken, das waren die Bilder, die 
die Entindustrialisierung der USA in den vergangenen Jahren belegten.
Für Ohio etwa ist das schon wieder Vergangenheit. Technologischer 
Fortschritt hat dazu geführt, dass die Staaten zu einem der größten 
Energieproduzenten weltweit heranwachsen, sich unabhängig machen 
können von teuren und riskanten Energieimporten. Und sich 
reindustrialiseren. Mit verblüffender Geschwindigkeit kehren 
Unternehmer und der Unternehmergeist wieder zurück, wie das 
"auslandsjournal" mit einer Reportage aus der Boomregion zeigt. 

Supermacht sein, das ist vor allem militärisch mit viel Leid und 
Kosten verbunden. Wollen die Amerikaner das überhaupt noch? Was 
bewegt Amerikas Bürger in diesem Moment, in dem weltweit viele 
hoffen, Amerika würde sich noch entschiedener bei der 
Krisenbewältigung in Syrien, Irak und der Ukraine engagieren. 

Soft Power, das macht neben der militärischen und politischen Stärke 
eine Supermacht aus. Nach wie vor kommt ein großer Teil der Ideen, 
die den weltweiten Zeitgeist prägen, aus den USA. Filme, Musik, 
Literatur, aber auch die Technologie, die unseren Alltag bestimmt. 
Facebook, Google, Apple, Netflix und Amazon, alles amerikanische 
Unternehmen, die die Welt verändern. An der amerikanischen West Coast
treffen wir auf Mitarbeiter dieser Firmen und zeigen, wie ihre 
Unternehmenskultur die ganze Region prägt - ein Blick auch in unsere 
Zukunft. 

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