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25 Jahre Mauerfall: Hans-Dietrich Genscher als "Zeuge des Jahrhunderts" im ZDF-Gespräch mit Peter Frey

Peter Frey im Gespräch mit Hans-Dietrich Genscher Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/ZDF/Svea Pietschmann"

Mainz (ots) - Vor einem Vierteljahrhundert verkündete Hans-Dietrich Genscher in Prag den rund viereinhalbtausend DDR-Flüchtlingen auf dem Gelände der westdeutschen Botschaft die Ausreiseerlaubnis. Zum 25. Jahrestag des historischen Moments ist der ehemalige Außenminister am Sonntag, 28. September 2014, 23.30 Uhr zu Gast in der ZDF-Reihe "Zeugen des Jahrhunderts".

ZDF-Chefredakteur Peter Frey spricht mit Hans-Dietrich Genscher über das historische Ereignis vom 30. September 1989, im Vordergrund aber stehen die großen politischen Linien, die das Leben des Staatsmannes "mit dem gelben Pullover" prägten. Auch jüngere Entwicklungen sind Thema.

Im Gespräch mit Peter Frey widerspricht Hans-Dietrich Genscher einigen gängigen Darstellungen zum Prozess der deutschen Einheit, die aus seiner Sicht falsch seien, so sei der französische Staatspräsident Francois Mitterrand nach dem Fall der Mauer keinesfalls als Gegner eines vereinten Deutschlands aufgetreten. Auch die Einführung des Euros sei keine Bedingung Mitterands zum französischen "Ja" zur deutschen Einheit gewesen.

Im Interview nimmt Genscher auch Stellung zu aktuellen Fragen der internationalen Politik, insbesondere dem Konflikt um die Ukraine und die Rolle Russlands. Er kommt zu der Einschätzung, dass man nicht ausreichend versucht habe, sich "auch in die Schuhe der anderen Seite zu stellen". Ausdrücklich lobt er in diesem Zusammenhang die aktuelle Politik der Bundesregierung. Auch zur Krise seiner Partei, der FDP, äußert er sich. Rückblickend auf sein politisches Leben stellt der nunmehr 87-jährige Genscher fest, dass er nichts bereue, auch wenn er nicht alles erreicht habe.

Das vollständige Gespräch in einer Länge von rund 60 Minuten steht ab Sonntag, 28. September 2014, unter www.jahrhundertzeugen.zdf.de zur Ansicht bereit.

Für akkreditierte Journalisten steht die Sendung schon jetzt im ZDF-Presseportal zur Verfügung: https://presseportal.zdf.de/

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