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Deutsch-polnische Dokumentation "Zweiter Weltkrieg - Das erste Opfer" von ZDF und TVP1
Positives Echo in Polen auf ersten Teil

Deutsch-polnische Dokumentation "Zweiter Weltkrieg - Das erste Opfer" von ZDF und TVP1 / Positives Echo in Polen auf ersten Teil
Im polnischen Gostyn; beobachtet der Zeitzeuge Marian Sobkowiak, wie angesehene Bürger seiner Stadt Ende 1939 zu ihrer Hinrichtung auf den Marktplatz geführt werden. Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Maciej Rusinek/Halbtotal Film Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist ...

Mainz (ots) - Das ZDF zeigt am Dienstag, 9. September 2014, 20.15 Uhr, den zweiten Teil der deutsch-polnischen Dokumentation "Zweiter Weltkrieg" zum 75. Jahrestag des Kriegsbeginns:"ZDFzeit: Zweiter Weltkrieg - Das erste Opfer". Er führt vor Augen, auf welche Weise die polnische Bevölkerung zum Leidtragenden dieses Krieges wurde. Autor ist Peter Hartl.

Der Verlauf der Besatzungszeit wird am Beispiel von fünf ausgewählten Lebensschicksalen auf beklemmende Weise nachgezeichnet. Unter den porträtierten Zeitzeugen aus beiden Ländern sind auch der weltberühmte Spielfilmregisseur Roman Polanski, der damals im ummauerten jüdischen Wohnbezirk von Krakau den Besatzungsterror hautnah miterleben musste, und Niklas Frank, dessen Vater von der Krakauer Wawel-Burg herab als deutscher "Generalgouverneur" das eroberte Land unterjochte.

Zum 75. Jahrestag dokumentieren das ZDF und der polnische Sender TVP1 erstmals gemeinsam das dunkelste Kapitel der deutsch-polnischen Geschichte, das mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht im September 1939 begann.

In Polen fand die Ausstrahlung der ersten Folge der Gemeinschaftsproduktion "Zweiter Weltkrieg - Der erste Tag" ein positives Echo. Neun Prozent der polnischen Fernsehzuschauer verfolgten zur Hauptsendezeit im Sender TVP1 die gemeinsame Rückschau auf den Beginn des Krieges. In Deutschland waren es 8,7 Prozent (2,5 Millionen Zuschauer).

Polnische Medien widmen sich dem Fernsehereignis mit großer Aufmerksamkeit und würdigen das Projekt von ZDF und TVP1 als wichtigen Programmakzent. In der Kritik der größten überregionalen polnischen Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" heißt es: "In der Regel fragt man nach der Ausstrahlung einer solchen Produktion mit Pathos, ob sie der deutsch-polnischen Aussöhnung dient. Man kann mit Sicherheit sagen, dass sie dem Wissen um die gemeinsame Geschichte dient, einem Wissen, ohne das man über Versöhnung überhaupt nicht sprechen kann."

"Dass ein deutscher und ein polnischer Sender zur gleichen Zeit die gleichen Filme zu diesem schwierigen Kapitel der gemeinsamen Geschichte zeigen, ist eine Premiere", sagt Stefan Brauburger, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte, "doch besonders freuen wir uns mit unseren Partnern darüber, dass die Dokumentation in beiden Ländern Zuspruch findet".

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