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ZDF-Pressemitteilung
ZDF-Intendant Stolte: "Ein im Kern wirtschaftlich gesundes Unternehmen"
Fernsehrat genehmigt Jahresabschluss 2000 des Senders

    Mainz (ots) - Der Fernsehrat des ZDF hat den Jahresabschluss 2000
mit einem operativen Gesamtergebnis von minus 251,5 Millionen Mark
(Betriebs- und Investitionshaushalt) genehmigt. Gegenüber dem Soll
des Haushaltsplans stellt dies eine Verbesserung von 26,4 Millionen
Mark dar. Der Fehlbetrag wird durch Darlehensaufnahme ausgeglichen,
die letztlich aufgrund der Werbeeinbrüche zu Beginn der 90er Jahre
notwendig wurde, teilte ZDF-Intendant Dieter Stolte mit.
    
    Nach Angaben des Senders lagen die Betriebserträge 2000 bei
insgesamt 3,089 Milliarden Mark. Demgegenüber beliefen sich die
betrieblichen Aufwendungen auf 3,345 Milliarden Mark. Mehrkosten
ergaben sich vor allem im Bereich des Sportes. Hierbei wirkten sich
Mehraufwendungen im Zusammenhang mit dem Sportrechteerwerb (unter
anderem Fußball-Europapokal) und produktionstechnisch aufwändigen
Übertragungen der Sportgroßereignisse des Jahres 2000 (Olympische
Sommerspiele, Paralympics und Fußball-Europameisterschaft) aus. Der
Anteil der Personalaufwendungen (inklusive Altersversorgung) an den
betrieblichen Aufwendungen blieb mit 18,3 Prozent gegenüber dem
Vorjahr unverändert und stellt einen für Medienunternehmen
ausgesprochen günstigen Wert dar. Ohne Altersversorgung liegt dieser
Wert sogar bei nur 15,8 Prozent. In diesem Bereich habe der Sender in
den vergangenen Jahren beachtliche Einsparungen realisiert, sagte
Stolte.
    
    Das ZDF hat im Jahr 2000 seine Wettbewerbsposition trotz des
strukturell finanziellen Nachteils gegenüber den Mitbewerbern auf dem
Fernsehmarkt behauptet. Dabei zeigt sich das ZDF zum Ende der
abgelaufenen Gebührenperiode trotz des kumulierten Defizits als in
seinem Kern wirtschaftlich gesundes Unternehmen. Stolte: "Dies ist
letztlich der Erfolg aus den in den vergangenen Jahren im ZDF
aufgebauten Controllingsystemen, aus der Einführung kostengünstiger
Produktionsmethoden und dem ständigen Ausloten von Synergieeffekten."
    
    Für die begonnene Gebührenperiode stehe das ZDF vor der
Herausforderung, den zum Ende 2000 aufgelaufenen Schuldenstand
zurückzuführen, ohne dass dabei Abstriche an der Qualität des
ZDF-Programmprofils hingenommen werden müssen. Auf dieses Ziel sei
die mittelfristige Finanzplanung ausgerichtet, erklärte der
ZDF-Intendant.
    
    
    
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