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Die Türkei vor der Präsidentschaftswahl im Fokus:/ ZDF-"auslandsjournal spezial" und "auslandsjournal - die doku"

Mainz (ots) - Im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in der Türkei blickt das ZDF am Mittwoch, 23. Juli 2014, in einem "auslandsjournal spezial" und in "auslandsjournal - die doku" auf das Land am Bosporus.

Um 22.15 Uhr meldet sich Moderatorin Antje Pieper mit dem "auslandsjournal spezial" aus der Türkei. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan will am 10. August als erster, direkt vom Volk gewählter Präsident der Türkei seine politische Laufbahn krönen. Sollte ihm dies gelingen, stünde er an der Spitze eines Staates, der bei seiner Gründung auf Laizismus pochte und den inzwischen ein rigider Islam prägt - eine Demokratie, die mit dem Autoritarismus liebäugelt. Antje Pieper geht der Frage nach, wie Erdoğan vom Kämpfer für die Modernisierung des Landes zu einem religiösen, autoritären Ministerpräsidenten wurde. Die türkische Gesellschaft teilt sich durch Erdoğans Druck immer stärker in Anhänger und Gegner Erdoğans und seiner Politik. Wie steht die Opposition zu den neuen Machtverhältnissen im Land? Und wie lebt es sich im Wirtschaftswunderland Türkei, zum Beispiel als eine Kleinunternehmerin? Am Taksim-Platz trifft Antje Pieper den Schauspieler Adnan Maral, und Europaminister Mevlüt Çavuşoglu geht im Interview in Antalya auf die außenpolitische Balance seines Landes zwischen Europa und den Krisenherden in der arabischen Welt ein.

In "auslandsjournal - die doku: Recep Tayyip Erdoğan" porträtiert ZDF-Korrespondent Luc Walpot um 1.00 Uhr den türkischen Ministerpräsidenten. Aus den Niederrungen eines Arbeiterviertels in Istanbul stammend, hat er es 2003 auf den Chefsessel der türkischen Regierung geschafft. Doch seine Ambitionen reichen weiter: Er will Staatspräsident der Türkei werden. Mit einer Mischung aus wirtschaftlicher Öffnung und Reformen, Eindämmung der Machtfülle des Militärs und breiten Sozialprogrammen für die sozial Schwachen schaffte er es dreimal, als Regierungschef gewählt zu werden. Doch mit jedem Jahr mehr im Amt treten die dunklen Seiten des Aufsteigers klarer hervor. Seine Politik spaltet ein ganzes Volk.

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