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ZDF-Programmoffensive zum Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren
Intendant Bellut: "Geschichte für ein großes Publikum nachvollziehbar machen"

Mainz (ots) - Den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren begleitet das ZDF über das gesamte Jahr hinweg mit zahlreichen Programmakzenten im Hauptprogramm, in ZDFinfo und den Partnerkanälen sowie online. Der Sender will damit einen Beitrag zur Aufarbeitung und zur Erinnerung an die Entwicklungen leisten, die zur Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts führten.

"Schlussfolgerungen aus der Geschichte für ein großes Publikum nachvollziehbar zu machen, ist unverzichtbarer Teil unseres Programmauftrages", sagte Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem ZDF-Fernsehrat in Mainz. Am Beispiel des Ersten Weltkriegs könne man klar aufzeigen, wie wichtig friedliche Konfliktlösungen im Verhältnis zwischen Staaten seien, so Bellut.

Das Programm zielt darauf, alle Darstellungsformen zu nutzen, die dem Publikum möglichst vielfältige Zugänge zum Thema eröffnen: Neben fiktionalen Programmangeboten stehen erklärende und einordnende Dokumentationen. In Gesprächssendungen und Diskussionsrunden kommen Historiker, Wissenschaftler und Autoren wie Christopher Clark und Herfried Münkler zu Wort. In aktuellen Nachrichtensendungen wird über Gedenkfeiern unter anderem aus Lüttich, Ypern und Sarajevo berichtet. Ziel ist es dabei auch, die Bedeutung der Geschichte für die aktuelle politische Situation zu analysieren, wozu gerade die Krise in der Ukraine Anlass gibt.

Im Verlauf des Jahres werden unter der Adresse http://ersterweltkrieg.zdf.de die Programmakzente im ZDF-Hauptprogramm gebündelt. Von Juni an gibt es unter http://heute1914.zdf.de wöchentliche Nachrichten aus dem Jahr 1914. Die tatsächlichen Ereignisse des ersten Kriegsjahres sollen in der Anmutung der aktuellen ZDF-Nachrichtenformate in "heute1914 in 100 sec" so transformiert werden, als wären sie jetzt geschehen.

Ausgestrahlt wurden unter anderem bereits die ZDF/ORF-Koproduktion "Das Attentat - Sarajevo 1914" mit anschließender Dokumentation und die ZDFzeit-Dokumentation "Mit Jubel in die Hölle".

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