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"ZDFzeit"-Dokumentation "Mit Jubel in die Hölle"
Auftakt zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg

Peter Kollwitz (Tom Gramenz) schreibt von der Front in Belgien einen Brief an die Mutter Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Oliver Halmburger Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei.... mehr

Mainz (ots) - Viele begrüßten 1914 den Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Kaum einer ahnte, wie mörderisch er wirklich werden würde und dass er das Ende des alten Europa bedeuten sollte. Die "ZDFzeit"-Dokumentation "Mit Jubel in die Hölle" am Dienstag, 25. März 2014, 20.15 Uhr, ist Auftakt einer Reihe von Programmakzenten, die das ZDF zum hundertsten Jahrestag des Kriegsausbruchs setzt.

Tagebücher und Briefe von drei jungen deutschen Soldaten und ihren Angehörigen lieferten die Vorlage des Films von Stefan Brauburger und Stefan Mausbach. Die historische Fachberatung hatte Prof. Dr. Sönke Neitzel. Neben Spielszenen arbeitet die szenische Dokumentation mit historischen Filmaufnahmen, die koloriert wurden.

"Einmal mehr verfilmen wir bewegende Zeugnisse von Menschen, in deren Leben die Ereignisse der Zeit massiv eingriffen. Wir wollen zeigen, wie junge Soldaten und ihre Angehörigen dem Krieg mit sehr unterschiedlichen Haltungen entgegensahen und wie das Völkerschlachten den Söhnen und ihren Familien zum Schicksal wurde - und zum Verhängnis", sagt Stefan Brauburger, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte.

Ein Beispiel ist die Geschichte des 22-jährigen Münchner Offiziers Kurt Hopffer. Bei der Recherche zum Film stießen die Autoren im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München auf den bis dato von Historikern und Publizisten unbeachteten Bericht von Hopffers Vater. Der hatte zum Andenken an den gefallenen Sohn dessen kurzes Leben auf über 120 maschinengetippten Seiten nacherzählt. Über heutige Verwandte sind den Autoren alle Briefe, acht Kriegstagebücher, aber auch Fotos und persönliche Erinnerungstücke wie Orden und der Säbel zugänglich gemacht worden.

Die Dokumentation beleuchtet auch das Schicksal des 18-jährigen Sohns der Künstlerin Käthe Kollwitz, Peter, und das des Münchner Juristen Karl Rosner, der von Anfang an skeptisch in den Krieg zog.

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