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Vom ZDF unterstütztes Zeitzeugenprojekt und Deutsches Historisches Museum in Berlin eröffnen Medienstation

Mainz (ots) - Am Donnerstag, 13. März 2014, haben das vom ZDF unterstützte Zeitzeugenprojekt "Das Gedächtnis der Nation" und das Deutsche Historische Museum in Berlin eine Medienstation eröffnet. In der Dauerausstellung des Museums können künftig Interviewausschnitte von Zeitzeugen abgerufen werden, die auch aus ZDF-Beständen stammen.

"Es ist ein wichtiger Schritt, dass auch die wertvollen Erinnerungen, die wir in Tausenden Interviews für ZDF-Dokumentationen festgehalten haben, an diesem Dreh- und Angelpunkt der Geschichtsvermittlung für Besucher erfahrbar werden", sagte Stefan Brauburger, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte und Vorstandsmitglied des Zeitzeugenprojekts, anlässlich der Pressekonferenz zur Eröffnung der Medienstation.

Geschichte lebt durch Geschichten. Durch persönliche Erfahrungen und Erlebnisse. Sie in Interviews einzufangen und für spätere Generationen zu bewahren, ist Ziel des gemeinnützigen Vereins "Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation" aus Mainz. Das Projekt wird seit mehreren Jahren vom ZDF und weiteren Förderern unterstützt.

Seit Oktober 2011 tourt der "Jahrhundertbus" quer durch Deutschland. In dem mobilen Aufnahmestudio werden Zeitzeugen zu ihren ganz persönlichen Erinnerungen an die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts befragt. Ihre Erzählungen reichen vom Ersten Weltkrieg bis zur Fußballweltmeisterschaft 2006.

Die Interviewausschnitte sind auf dem Zeitzeugenportal nach Ereignissen und Themen geordnet. Hundert Kurzfilme führen zunächst in die historischen Ereignisse ein, bevor die Zeitzeugen über ihre Erinnerungen sprechen. So entsteht ein multiperspektivisches Bild der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das Angebot ist auch abrufbar unter http://gedaechtnis-der-nation.de.

Durch die Einbindung des Zeitzeugenportals in die Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums können die Besucher Darstellungen und Objekte aus der Zeitgeschichte mit persönlichen Erfahrungen von Zeitzeugen verknüpfen und Themenschwerpunkte der Ausstellung vertiefen.

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