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Gefälschte "Meisterwerke" in Mainz gefunden
Zweiter Teil der ZDF-"Terra X"-Doku erzählt Giacometti-Fall

"Die Spinnerinnen" von Wilhelm Leibl - oder doch eine Fälschung? Bei alten Meistern kann zum Beispiel die Zusammensetzung der Farbe eine Fälschung entlarven. Viele Pigmente, die es heute im Handel zu kaufen gibt, standen in früheren Jahrhunderten noch nicht zur Verfügung oder waren viel zu teuer Honorarfrei - nur für diese Sendung bei ...

Mainz (ots) - 2009 gelang den Ermittlern des LKA Stuttgart ein sensationeller Coup: Sie entdeckten in einem Lager in Mainz über 1000 gefälschte Giacometti-Skulpturen. Dieser Fall ist eine der drei Kunstfälscher-Geschichten, die der zweite Teil der "Terra X"-Dokumentation "F wie Fälschung" am Sonntag, 2. März 2014, 19.30 Uhr, im ZDF erzählt. Moderator Christian Berkel widmet sich darüber hinaus dem Niederländer Han van Meegeren und dem Briten Eric Hebborn.

Er täuschte die größten Museen seiner Zeit, und auch Generalfeldmarschall Hermann Göring ging ihm auf den Leim: Han van Meegeren, ein niederländischer Künstler in den 1940er Jahren, fühlte sich von den Experten seiner Zeit so missachtet, dass er gleich mehrere Vermeers schuf. Von einigen "als schönste Vermeers überhaupt" bezeichnet, brachten sie ihrem Schöpfer Millionen ein.

"Ich liebe es, Verwirrung zu stiften!" sagte der britische Kunsthändler Eric Hebborn über sich und mischte in den 1960ern seine Zeichnungen unter die echten Werke bekannter Künstler, die er in seiner Galerie verkaufte. So täuschte er die größten Auktionshäuser Londons und brachte seine Zeichnungen in Museen weltweit.

Zeitzeugen, Kunstfahnder und -experten beleuchten den Hintergrund der Fälschungen und zeigen die Arbeit der Ermittler. Spezialisten des Amsterdamer Rijksmuseums untersuchen die Gemälde von Han van Meegeren mit heutigen Mitteln. Der ehemalige britische Kunstfälscher John Myatt gibt Einblicke in die Gedankenwelt seiner "Fälscher-Kollegen".

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