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ZDF-Pressemitteilung
"Goldener Telix" 2001 für das ZDF Kinderprogramm

    Mainz (ots) - Gleich dreimal geht in diesem Jahr der "Goldene
Telix" an das ZDF. Ausgezeichnet werden das Umweltmagazin "Löwenzahn"
in der Kategorie Information, der Spielfilm "Küss mich, Frosch" in
der Kategorie Serien und Filme mit Schauspielern und die Serie
"Petterson und Findus" in der Kategorie Trickfilm/Trickserie. Der von
den TV-Zeitschriften "Gong" und "Bild + Funk" vergebene Preis wird am
21. Juli 2001 in Nürnberg überreicht.
    
    Vor 21 Jahren ist Peter Lustig in seinen Bauwagen eingezogen. Und
noch immer lebt der Mann mit der blauen Latzhose und der Nickelbrille
dort ohne Fernseher. Doch in Sachen Information, davon ist die
"Telix"-Jury überzeugt, gilt "Löwenzahn" als die Nummer eins.
Gemeinsam mit Peter Lustig gehen die Kinder den Geheimnissen in
Natur, Umwelt und Technik auf den Grund. "In zwei Jahrzehnten hat der
Mann mit der Latzhose mehrere Kindergenerationen fit fürs Leben
gemacht",  begründet die Jury ihre Entscheidung. Peter Lustig,
inzwischen 63 Jahre alt, mit Glatze und grauen Bart, sieht noch immer
die Welt aus der Perspektive der Kinder. "Vergesst nicht
abzuschalten!", mahnt er seine Zuschauer nach jeder Sendung. "Die
Kinder lieben ihn", glaubt die Jury, "deshalb schalten sie immer
wieder ‚Löwenzahn' ein". Redaktion im ZDF: Martina Arnold und Margrit
Lenssen.
    
    Mit "Küss mich, Frosch" prämiert die Jury einen märchenhaften
Liebesfilm, "der das Kunststück vollbringt, gleichermaßen Eltern wie
Kinder anzusprechen". Der Spielfilm verwandelt das Märchen des
"Froschkönigs" in eine amüsante Teenie-Komödie. Erzählt wird die
Geschichte der 15-jährigen Anna, die nichts von Märchenprinzen hält.
Bis ihr Bruder eines Tages einen Frosch mit nach Hause bringt. Anna
fällt prompt das alte Märchen ein und sie riskiert einen Kuss.
Augenblicklich verwandelt sich der Frosch in einen Prinzen, der
eigentlich 1000 Jahre früher lebt. Eine ungewöhnliche Produktion mit
zauberhaftem Charme, die laut Jury einen "Goldenen Telix" wert ist.
Die Auszeichnung geht stellvertretend für alle Beteiligten an die
Produzentin Dagmar Rosenbauer. Redaktion im ZDF: Dagmar Ungureit.
    
    Die dritte Auszeichnung erhält "Pettersson und Findus". Die
Trickserie basiert auf den Kinderbüchern des schwedischen
Illustrators und Autors Sven Nordqvist und erzählt die Abenteuer
eines pfiffigen Katers, der bei einem schrulligen alten Mann auf
einem Bauernhof lebt und dort das Leben gewaltig auf den Kopf stellt.
Als "liebevoll, detailreich und fantasievoll gezeichnet" lobt die
Jury die Zeichentrickserie: Und wirklich flattern, hüpfen und
schwimmen auf dem Hof alle Bewohner quicklebendig durcheinander. Mal
ist ein Pfifferling mit dem Umzug beschäftigt, mal geht eine Maus zum
Angeln - und mal fliegt Kater Findus mit einer Feuerwerksrakete zum
Mond. "Pettersson und Findus", so die Jury, sind immer für eine
Überraschung gut. Die Entstehung dieser lebensfrohen TV-Serie ist der
Initiative der ZDF-Redakteurin Dr. Irene Wellershoff zu verdanken und
der beharrlichen Anstrengung der Produktionsfirma "TV-Loonland".
    
    
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