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ZDF-Pressemitteilung
Dem "Christkind" auf der Spur
ZDF Expedition mit neuen Erkenntnissen zu "El Niño"

    Mainz (ots) - Alle zwei bis sieben Jahre scheint ein böser Geist
an der Wettermaschine unseres Planeten herumzuspielen. Dann sorgt "El
Niño" - das "Christkind" - regelmäßig für sintflutartige Regenfälle
in Südamerika, tödliche Dürre in Australien, katastrophale
Überschwemmungen in Kalifornien oder Waldbrände in Indonesien. Die
"ZDF Expedition" geht dem weltweiten Phänomen am Sonntag, 8. Juli
2001, 19.30 Uhr nach und stellt in der Dokumentation "El Niño - Die
Jagd nach dem Phantom" die verblüffenden Erkenntnisse des
Ozeanforschers Mike McPhaden vor:
    
    El Niño ist vermutlich eine sehr alte Erscheinung und keinesfalls
vom Menschen heraufbeschworen. Den Aufzeichnungen spanischer Eroberer
zufolge trieb das ungeliebte "Christkind" bereits vor 500 Jahren sein
Unwesen in Nordperu. Und schon 2000 Jahre zuvor litten die
präkolumbianischen Moche-Indianer an den Auswirkungen von El Niño.
Zwischen 550 und 650 vor Christus brachten sie an der "Pyramide des
Mondes" insgesamt 90 Menschenopfer dar, um den "Gott der Flut" zu
besänftigen. Mike McPhaden glaubt sogar, dass El Niño mindestens so
alt ist wie der Pazifische Ozean selbst: "Die heutigen Grenzen des
pazifischen Beckens sind etwa vor drei bis fünf Millionen Jahren
entstanden und genauso lange gibt es "El Niño" - vielleicht sogar
länger."
    
        
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