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Sotschi vor den Olympischen Spielen: ZDF-Korrespondentin Anne Gellinek unterwegs "Durch den wilden Kaukasus"

Mainz (ots) - Zu den Olympischen Spielen in Sotschi will Wladimir Putin der Welt eine seiner Lieblingsregionen zeigen und Russland als weltoffene, moderne Sport-Großmacht präsentieren. Mit Macht und sehr viel Geld wird die mediterrane Region am Schwarzen Meer zu einem der modernsten Wintersportorte der Welt umgebaut. In der Dokumentation "Durch den wilden Kaukasus" begleitet ZDF-Korrespondentin Anne Gellinek am Montag, 30. Dezember 2013, 19.25 Uhr, die "Nachbarn" von Olympia: die Skiverleiher, die als letzte Einheimische der neuen Großbaustelle trotzen. Die Lawinenwächter, die in Blechwaggons hoch über den Wettkampfstätten die Lawinengefahr beobachten und dabei über die Umweltzerstörung durch die Winterspiele nachdenken. Oder die Kosaken, die schon immer an den Grenzen Russlands gelebt haben und ihre eigenen "olympischen" Reiterspiele in der Region abhalten.

"Es ist ein Mittelding zwischen Dubai und Disneyland, nur mit Schnee", sagt die beste deutsche Snowboarderin Amelie Kober, als sie aus der Seilbahn zum ersten Mal die olympischen Anlagen in den kaukasischen Bergen sieht. Für ausreichend Schnee sorgt die Slowenin Mojca. An den Hängen des Kaukasus legt sie riesige Schneelager an, falls der echte Schnee für die olympischen Wettkämpfe nicht ausreichen sollte. Als Skilehrerin im Schweizer Skiort Gstaad hat Mojca die russische Politik-Elite kennengelernt. Nun ist sie verantwortlich für den Pistenzustand bei den Olympischen Spielen. Unten im Tal, am Schwarzen Meer, kämpft Galina um den Erhalt ihres Campingplatzes direkt am Strand. Weil ein Politiker ihr Filetgrundstück haben will, wird sie von den Behörden schikaniert.

In der atemberaubend schönen Landschaft des wilden Kaukasus verbinden die Menschen Hoffnung und Angst mit den bevorstehenden Olympischen Spielen: Hoffnung, dass ihre Region endlich Aufmerksamkeit und Entwicklung erfährt, Angst, dass die Schönheit der kaukasischen Berge für immer verloren gehen könnte. Und sie am Ende vielleicht wirklich nicht mehr wären als Disneyland im Kaukasus.

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