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ZDF-Pressemitteilung
ZDF-Marketingchef Bernward Frank in Ruhestand verabschiedet

    Mainz (ots) -
    
    Intendant Stolte: ZDF-Mann der ersten Stunde und Mitbegründer der
Medienforschung / Nachfolger Joachim Krischer
    
    Als "Mann der ersten Stunde" ist der langjährige Leiter der
ZDF-Medienforschung und des ZDF-Marketings, Dr. Bernward Frank, 63,
aus dem aktiven Dienst des Mainzer Senders ausgeschieden.
ZDF-Intendant Dieter Stolte nannte Frank bei seiner Verabschiedung
eine "anerkannte Autorität, die auf ihr fundiertes Wissen nicht
einfach gepocht, sondern es mit einem offenen Charakter verbunden
habe, um es anderen zugänglich, uns allen nützlich zu machen". Frank
habe die empirische Sozialforschung des deutschen Fernsehens
systematisch aufgebaut, kontinuierlich weiterentwickelt und mit immer
neuen Ideen angereichert. Neuer Leiter des ZDF-Marketings wird sein
bisheriger Stellvertreter Joachim Krischer. Er ist 50 Jahre alt und
zeichnete zuvor für die Trailerredaktion des Senders verantwortlich.
Krischer arbeitet seit über 20 Jahren beim ZDF und gehört dem
Vorstand der europäischen Vereinigung für Design, Promotion und
Marketing der audiovisuellen Medien, "eyes and ears of Europe" an.
    
    Bernward Frank gehörte vom ersten Sendetag an zum ZDF: Seit April
1963 zunächst als Sachbearbeiter, dann ab 1967 als Redakteur mit
besonderen Aufgaben in der Hauptabteilung Programmplanung, von
Februar 1970 bis März 1998 als Leiter der Abteilung
Programmauswertung (später: ZDF-Medienforschung) und schließlich seit
1995 als Leiter der Abteilung Marketing. Mit den 1970/71 erstmals
durchgeführten "Tagesablaufstudien" der Menschen in Deutschland, die
von Frank entscheidend angestoßen, wissenschaftlich strukturiert und
analysiert wurden, sei zum ersten Mal eine Transparenz über die
Lebensgewohnheiten - insbesondere das Seh-, Hör- und Leserverhalten
der Menschen - hergestellt worden, sagte ZDF-Intendant Stolte
rückblickend. Die empirischen Erkenntnisse dieser Studien, die über
Jahre hinweg fortgeschrieben wurden, "haben die Programmplanungen
aller Fernsehveranstalter maßgeblich geprägt; Medienforschung wurde
zum integralen Bestandteil von Programmplanung". Ohne diese Art von
Grundlagenforschung "wäre das Duale Rundfunksystem, wäre die Idee von
Vollprogrammen und Spartenprogrammen, von Grundversorgung und
Zielgruppenansprache nicht realisierbar gewesen", würdigte der
ZDF-Intendant die über 30-jährige Forschungsarbeit Franks. Mit der
Übernahme der vor sechs Jahren gegründeten ZDF-Marketingabteilung
trügen nicht nur viele Veränderungen des ZDF-Programmschemas Franks
Handschrift, sondern seien für das ZDF neue Horizonte eröffnet und
viele Impulse für die öffentliche Profilierung der
ZDF-Programmqualität von Franks Schreibtisch ausgegangen, sagte
Stolte.
    
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