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ZDF-Programmhinweis
Samstag, 26. Mai 2001
Dolce Vita
Sonntag, 27. Mai 2001
ML Mona Lisa

Mainz (ots) - Samstag, 26. Mai 2001, 16.00 Uhr Dolce Vita Talk mit Luzia Braun Wasser oder Messer - Wie viel Schönheit braucht der Mensch? Gäste: Susanne Schöneborn, Heidrun von Goessel, Barbara Langangke, Anka Zink und Thorsten Nindel "Spieglein, Spieglein an der Wand..." die Frage nach der eigenen Schönheit ist nach wie vor ein Klassiker. Nur dass sich heutzutage immer mehr Menschen nicht mehr mit natürlichen Hilfsmitteln begnügen, um möglichst lange gut auszusehen. Sie lassen künstlich nachhelfen. Für die einen ist es völlig normal, etwas für die Verschönerung zu tun - auch mittels Skalpell, für die anderen ist es der verkehrte Weg, der Natur ins Handwerk zu pfuschen. "Wasser oder Messer" lautet dann die Alternative. Über Für und Wider diskutieren bei "Dolce Vita" - Susanne Schöneborn, seit 30 Jahren Top-Model und bekannt als das Nivea-Gesicht - sie möchte "in Würde altern"; - Heidrun von Goessel, ehemalige Lady Universum und ARD-Ansagerin - sie hat der Natur nachgeholfen und steht dazu; - Barbara Langangke - die inzwischen emeritierte Professorin war eine der wenigen Schönheitschirurginnen der DDR; - Anka Zink - die Kabarettistin ist mit ihrem Aussehen eigentlich zufrieden, schließt aber später auch die Chirurgie nicht aus; - Thorsten Nindel - für den Schauspieler ist Schönheit Ansichtssache. Sonntag, 27. Mai 2001, 18.15 Uhr ML Mona Lisa Liebe unter heißer Sonne Liebe, Sonne, Strand und Sex. Davon träumen viele Frauen, wenn sie in den Urlaubsflieger steigen. Der Strand von Negril auf Jamaika gilt als das Eldorado für Frauen. Schnelle Flirts, bezahlter Sex, hier ist alles drin, keine geht leer aus. Aber weiblicher Sex-Tourismus ist anders. Denn die meisten Frauen träumen von der Liebe, selbst wenn sie ihren Lover bezahlen. Und die Gigolos vor Ort verstehen es meisterlich, den Frauen vorzugaukeln, sie wären die Einzige in ihren Armen. "Im Bettgeschäft sind wir die besten", meint der Rasta Ziggy. Seine derzeitige Freundin, die 52-jährige Marlies aus Hamburg, ist schon zum neunten Mal in Negril. "Hier darf man alles tun für seinen Spaß, außer sich verlieben", sagt sie. Denn für die Männer ist es ein hartes Geschäft, mit der vorgetäuschten Liebe ihre Familien im Hinterland zu ernähren. Viele haben Freundinnen im Ausland, die nicht ahnen, dass sie nur eine von vielen Geldgeberinnen sind. An kaum einem anderen Ort liegen Sehnsucht und Enttäuschung so nah beieinander wie am längsten Strand Jamaikas. "ML Mona Lisa" über materielle Armut und den Hunger nach Liebe. Der karibische Traum Martina Evans träumte schon als Kind von einem Leben auf Jamaika. Und die 38-jährige Deutsche hat sich ihren Traum erfüllt. Vor zwölf Jahren verliebte sie sich in den Rasta Paul. Seitdem leben die beiden im jamaikanischen Busch, auf einer Farm ohne Wasseranschluss, ohne Strom. Er, der einfache Bauer, arbeitet auf seiner Plantage, sie, die Akademikerin, verdient das Familieneinkommen in luxuriösen Hotels. Das Porträt einer ungewöhnlichen Liebesbeziehung. Grieche sucht Deutsche Sie kamen als Touristinnen, verliebten sich und sind geblieben. Rund 200 Frauen aus Deutschland, England, Skandinavien und Übersee leben zum Teil seit Jahren auf der Insel Santorini, verheiratet mit einem Griechen. Gerade deutsche Frauen haben bei den Männern der Insel einen guten Ruf als liebevolle Mütter und Ehefrauen. Aber trotz des guten Images fühlen sich die Frauen auf der Insel nach wie vor ausgeschlossen und haben Sehnsucht nach zu Hause. Liebe auf Zeit Im Urlaub lernte Claudia vor vier Jahren einen jungen, mittellosen Tunesier kennen. Beide verliebten sich ineinander. Sie kaufte ihm vier Pferde, um für ihn eine Lebensgrundlage zu schaffen. "Mit bezahlter Liebe hat das nichts zu tun", sagt sie. Ein bis zwei Mal im Jahr besucht sie ihn. Es ist eine Liebe auf Distanz, der Kulturunterschied ist Claudia zu groß. Was in Zukunft daraus werden wird, wissen beide nicht. Moderation: Conny Hermann ots Originaltext: ZDF Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: ZDF Pressestelle 06131 / 70-2120 und -2121 Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

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