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ZDF-Pressemitteilung
Bayerischer Fernsehpreis: ZDF mit vier Auszeichnungen geehrt

    Mainz (ots) - Allein vier ZDF-Produktionen erhalten in diesem Jahr den Bayerischen Fernsehpreis, der zu den begehrtesten und höchst dotierten dieser Art in Deutschland zählt und einen kräftigen Impuls für niveauvolle und hochwertige Fernsehprogramme geben soll.          Von den insgesamt zwölf Auszeichnungen geht der Sonderpreis der Bayerischen Staatskanzlei an den Autor und Regisseur Hans-Christoph Blumenberg und den Produzenten Ulrich Lenze für die ZDF/ARTE-Produktion "Deutschlandspiel". In der Begründung heißt es, der Zweiteiler verbinde glaubwürdig Originalaufnahmen, szenische Darstellungen und Ereignisse und Interviews mit 50 Zeitzeugen zu einem Gesamtwerk von großer Authentizität. Das zum 10. Jahrestag der Deutschen Einheit diesem weltpolitischen Vorgang gewidmete Doku-Drama habe vieles, was sich damals öffentlich und, noch entscheidender, hinter den Kulissen der Politik vollzog, mit seinen Risiken sichtbar gemacht. Der Preis ist mit insgesamt 50 000 Mark dotiert. (Redaktion: Guido Knopp, Sendetermin:

    2. und 3. Oktober 2000).
    
    Einen Bayerischen Fernsehpreis erhält Autor Christian Jeltsch für
den ZDF/ARTE-Film "Rote Glut" sowie die BR/SWR/ARTE-Produktion "Einer
geht noch". Christian Jeltsch stelle in "Rote Glut" den
Strukturwandel des Ruhrgebietes, die Bedrohung von Existenzen und den
Verlust von Arbeitsplätzen in den Mittelpunkt. Der Film erweise sich
als Sozialdrama und ergreifende Liebesgeschichte zugleich, so die
Jury. Dieser Preis ist mit einer Prämie von 20 000 Mark verbunden.
(Redaktion: Caroline von Senden, Sendetermin: 5. Februar 2001).
    
    Die aufwändigste TV-Adaption einer Theaterinszenierung in der
Geschichte des Fernsehens, "Faust - der Tragödie erster und zweiter
Teil" von ZDF, ARTE, 3sat und ZDF Theaterkanal wurde von den Juroren
als eine in Quantität und Qualität Großtat des öffentlich-rechtlichen
Fernsehens bezeichnet. Die Leistung der beiden Fernsehregisseure
Peter Schönhofer (Faust I) und Thomas Grimm (Faust II), die jeweils
vier Monate an dieser Produktion arbeiteten, wird mit dem mit je 20
000 Mark dotierten Fernsehpreis ausgezeichnet. (Redaktion: Wolfgang
Bergmann, Sendetermine ab 2. Februar 2001)
    
    Das tägliche 3sat-Kulturmagazin "Kulturzeit" wird ebenfalls mit
einem mit 20 000 Mark dotierten Preis ausgezeichnet. "Mit seiner
Darstellung des kulturellen Lebens in seiner ganzen Vielfalt setzt
3sat einen markanten Akzent bei der Verwirklichung des
öffentlich-rechtlichen Programmauftrags", so die Jury, die dem
Moderator Gert Scobel zugleich stellvertretend für das vorzügliche
Kulturzeit-Team den Preis zuerkennt. (Sendung: seit Oktober 1995
montags bis freitags, 19.20 Uhr).
    
    Der Bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wird die
Preisträger am Freitag, 18. Mai 2001, im Rahmen eines von ZDF/3sat
gestalteten Festaktes im Münchner Prinzregententheater auszeichnen.
Die Gala wird live (ab 19.00 Uhr) in 3sat und am darauffolgenden
Sonntag, 20. Mai 2001, ab 22.30 Uhr im ZDF zu sehen sein.
    
ots Originaltext: ZDF
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