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Spannende deutsch-österreichische Duelle garantiert! ZDF-Experten trauen DSV-Adler bei der Vierschanzentournee einiges zu (AUDIO)

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Oberstdorf / Mainz (ots) - Anmoderation:

Die Fußballbundesliga macht Winterpause - doch Sportpause bedeutet das noch lange nicht. Im Gegenteil: Denn jetzt können wir uns auf das Highlight zum Jahreswechsel freuen: die Vierschanzentournee! Das bedeutet vier Springen an vier verschiedenen Orten - und einen spannenden Kampf um den Gesamtsieg. Wie jedes Jahr werden die Österreicher um Vorjahresgewinner Gregor Schlierenzauer die Gejagten sein. Aber auch die Schweizer und Finnen gehören immer mit zu den Favoriten. Wir bangen natürlich jedes Jahr mit den deutschen Springern mit. Und die sind dieses Jahr durchaus für eine Überraschung gut, sagt ZDF-Vierschanzentournee-Moderator Sven Voss. Erst recht nach den zwei Weltcup-Siegen von Severin Freund in Lillehammer und Kuusamo vor wenigen Wochen:

O-Ton Sven Voss

Der ist ja in seinen jungen Jahren, ist ja auch erst 24, schon unglaublich erfolgreich und auch schon erfahren. Den kann man auch schon auf die größten Schanzen stellen und der bekommt keine Nervenflatter Ich würde ihn tatsächlich auch - ganz vorsichtig - zu einem Top 5-Kandidaten in der Gesamtwertung zählen. (0:19)

Aber Severin Freund ist nicht das einzige Eisen, das Bundestrainer Werner Schuster im Feuer hat. Andreas Wank aus Halle an der Saale hat in diesem Jahr immerhin den Sommer-Grand-Prix gewonnen und Richard Freitag aus Erlabrunn im Erzgebirge trauen viele Experten eine ähnlich erfolgreiche Saison zu wie im vergangenen Jahr. So auch Sven Voss:

O-Ton Sven Voss

Sein Stern ging ja in der vergangenen Saison auf, mit seinem ersten Weltcup-Sieg. Der ist ein unglaublicher Flugkünstler, der auch noch sehr jung ist. Ich glaube, er wird noch ein bisschen brauchen. Ich hoffe, dass er zu Beginn der Vierschanzentournee an so einem Punkt ist, dass man sagen kann, dass er ein Top 10-Kandidat ist, vielleicht auch einer für die Top 5. (0:20)

Dann wären da noch die beiden Oldies im Team. Ob Martin Schmitt allerdings zu alter Stärke zurückfinden wird, ist fraglicher denn je. Der immer noch bekannteste deutsche Skispringer stieg als Weltcup-52 der Vorsaison, der schlechtesten Platzierung seiner 16-jährigen Karriere, in die zweite Liga ab - denkbar schlechte Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vierschanzentournee. Ganz anders sieht es da bei Michael Neumayer aus. Er ist dank seiner Erfahrung aus dem DSV-Team nicht wegzudenken, sagt Sven Voss:

O-Ton Sven Voss

Ich finde, er hat in den letzten Jahren unglaublich gewonnen. Ich habe das Gefühl, er hat so eine gewisse Lockerheit. Vielleicht weiß er auch, dass so der ganz große Punch nach vorne nicht unbedingt passiert. Da müsste schon viel zusammenspielen. Aber er war ja einer von denen, die damals bei der Vierschanzentournee, ich weiß gar nicht mehr genau, wann es war, ich glaube vor vier Jahren, plötzlich am Ende mit auf dem Treppchen stand in Bischofshofen und man hat sich gefragt: Wo kommt denn dieser Mann her? Er ist auf jeden Fall ein wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft. (0:30)

Und der traut eine österreichische Ski-Legende in diesem Jahr viel zu: Toni Innauer. Der Olympiasieger und Weltmeister von Lake Placid aus dem Jahr 1980 ist heute als ZDF-Experte im Einsatz und freut sich schon auf viele spannende Nachbarschaftsduelle:

O-Ton Toni Innauer

Die Vierschanzentournee war ja immer wieder geprägt durch interessante Derbys zwischen österreichischen und deutschen Springern. Und wenn die Entwicklung so weiter geht, dürfen wir da - vielleicht ja schon dieses Mal - einiges erwarten. Severin Freund und Richard Freitag haben eine bemerkenswert gute Entwicklung gemacht und man darf sich getrost darauf freuen, dass sie manches Mal den Alleingang der Österreicher gefährden könnten. (0:30)

Abmoderation:

Die Vorfreude auf die 61. Vierschanzentournee steigt! Das ZDF überträgt das Auftaktspringen in Oberstdorf am 29. und 30. Dezember sowie das Finale in Bischofshofen am 5. und 6. Januar live und in bester HD-Qualität!

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