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"Das Adlon: Ein Hotel. Zwei Familien. Drei Schicksale."/ Uli Edel dreht für ZDF und MOOVIE dreiteiliges Epos mit prominenter Besetzung

Mainz (ots) - Auf Schloss Ganz in Kyritz bei Berlin ist die erste Klappe für das dreiteilige Epos "Das Adlon: Ein Hotel. Zwei Familien. Drei Schicksale" gefallen. Mit ihrer neuen Event-Produktion über das weltbekannte und legendäre Grand Hotel am Brandenburger Tor setzen das ZDF und MOOVIE - the art of entertainment nach "Krupp - Eine deutsche Familie", "Die Patriarchin" und "Afrika, mon amour" eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Zur prominenten Besetzung des Ensemblefilms gehören Heino Ferch, Josefine Preuß, Marie Bäumer, Anja Kling, Christiane Paul, Jürgen Vogel, Katharina Wackernagel, Wotan Wilke Möhring, Sunnyi Melles, Ken Duken, Burghart Klaußner, Johann von Bülow, Nora von Waldstätten und Thomas Thieme. Inszeniert wird die aufwändig gestaltete TV-Saga von Regie-Legende Uli Edel ("Wir Kinder vom Bahnhof Zoo", "Der Baader Meinhof Komplex"), Produzent ist Oliver Berben. Die Redaktion liegt in den Händen von Günther van Endert, der dieses Projekt gemeinsam mit ZDF-Fernsehfilmchef Reinhold Elschot betreut.

"Menschen im Hotel - ein ewiges Thema. In der Geschichte des Hotel Adlon spiegelt sich das Deutschland des letzten Jahrhunderts: Wir erzählen 90 Jahre von 1907 bis 1997, die große Geschichte und die der kleinen Leute, 'upstairs/downstairs', und eine erste Garde unserer Schauspieler wird das Jahrhundert noch einmal zum Leben erwecken. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Uli Edel und Oliver Berben - dieser historische Dreiteiler ist Event-Fernsehen im besten Sinne", so Reinhold Elschot, der auch stellvertretender Programmdirektor des ZDF ist.

"Das Adlon war immer ein Geheimnis, eine Insel des Luxus mitten in einer der aufregendsten Metropolen der Welt. In unserem Film werfen wir zusammen mit dem Zuschauer einen Blick durchs Schlüsselloch dieses legendären Hauses, auf das, was der Öffentlichkeit bisher verborgen blieb: In einem Hotel passieren einfach die spannendsten, verrücktesten und unwahrscheinlichsten Dinge ... Diese große Geschichte mit einem so wunderbaren Team, bestehend aus Reinhold Elschot, Günther van Endert und dem großartigen Regisseur Uli Edel zu erzählen, ist das Schönste, was ich mir nach der jahrelangen Entwicklungsgeschichte dieses Projekts hätte vorstellen können", so Produzent Oliver Berben.

Der Film nach einer Idee von Oliver Berben ist Hotelfilm, Geschichtschronik, vor allem aber ein packendes emotionales Drama, in dem sich die schicksalhafte Verbindung zweier Familien über vier Generationen forterzählt: Der Film spannt einen Bogen von der Hotelgründung in der Kaiserzeit bis zur Wiedereröffnung im Jahr 1997. Den roten Faden bildet dabei die Lebensgeschichte der fiktionalen Protagonistin Sonja Schadt. Als enger Freund von Lorenz Adlon greift Sonjas Vater Gustaf dem Hotelier bei der Realisierung seines Lebenstraumes unter die Arme. Als Gustaf stirbt, kommt ein großes Geheimnis der Familie Schadt ans Licht und wird der jungen Sonja zum Verhängnis.

Zutiefst enttäuscht vom Verrat ihrer leiblichen Eltern, entschließt sich die 17-Jährige, ins Hotel ihres Patenonkels Lorenz zu ziehen. Der Juniorchef Louis und seine geschäftstüchtige zweite Frau Hedda gehören dort bald ebenso zu ihrer Familie wie das lebenslustige Telefonfräulein Margarete und der väterliche Portier Friedrich. In den turbulenten und ausschweifenden 20er Jahren feiert das Hotel seine Goldene Ära - und Sonja ist mittendrin. Gemeinsam mit dem Adlon lebt und überlebt sie zahlreiche Schicksalsschläge, aber auch Inflation, Diktatur, Krieg und Zerstörung. Nach der Wende, als die dann über 90-Jährige im wiedereröffneten Hotel ihrer Enkelin begegnet, kommt es zu einem Neuanfang: Sonjas Lebenstraum geht in Erfüllung, und der "Mythos Adlon" wird neu zum Leben erweckt.

Das Drehbuch zu "Das Adlon: Ein Hotel. Zwei Familien. Drei Schicksale." stammt von Rodica Döhnert, die Kamera führt Hanno Lentz. Dr. Georg Feil ist als Ko-Produzent beteiligt, Producerin ist Sarah Kirkegaard. Die Produktion wird gefördert mit Mitteln des Medienboard Berlin-Brandenburg, der Film- und Medienstiftung NRW und des FilmFernsehFonds Bayern, gedreht wird voraussichtlich bis Ende September 2012 an verschiedenen Schauplätzen in Berlin und Umgebung, in Bayern und in Nordrhein-Westfalen. Ausgestrahlt wird das TV-Event im kommenden Jahr. Der ORF ist der österreichische Sendepartner.

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