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ZDF-Pressemitteilung
Enthüllungen in "History" über "Gestapo-Müller" schlagen international Wellen
Neue Ausgabe des ZDF-Geschichtsmagazins berichtet über Hitlers Kriegspläne

Mainz (ots) - Das ZDF-Geschichtsmagazin "History" hatte in seiner letzten Sendung am 18. Februar 2001 das 55 Jahre währende "Geheimnis um Gestapo-Müller" gelüftet. Der Chef von Hitlers mächtiger Geheimpolizei und Schlüsselfigur bei der Organisation des millionenfachen Massenmords an den Juden hat den Zweiten Weltkrieg überlebt und befand sich in der Hand des US-Geheimdienstes CIC. Der investigative Report aus Guido Knopps Redaktion hat weltweites Aufsehen erregt: Zahlreiche Publikationen, darunter die Welt am Sonntag, Los Angeles Times und Sunday Times, gehen ausführlich auf die spektakulären Fundstücke aus den National Archives der Vereinigten Staaten ein. Auch die zur Aufklärung "brauner Flecken" in der US-Nachkriegsgeschichte eingesetzte Sonderkommission "Intergovernmental Working Group" (IWG) hat sich zwischenzeitlich mit den ZDF-Enthüllungen beschäftigt und für Mitte März 2001 überraschend die Freigabe von fünfhundert bislang geheimen CIA-Dokumenten zu "Gestapo-Müller" angekündigt. In der neuen Ausgabe von "History" am kommenden Sonntag, 4. März 2001, 22.55 Uhr präsentiert Guido Knopp einen Fund, der die Militärgeschichte des "Dritten Reiches" und die Haltung der obersten Militärs in neuem Licht erscheinen lässt. Bislang war die erste Kontaktaufnahme Hitlers mit den Führungsspitzen der Reichswehr im Haus des Generals von Hammerstein am 3. Februar 1933, vier Tage nach der Machtergreifung der Nazis, nur in bruchstückhaften Notizen einiger Teilnehmer überliefert. Jetzt ist in einem russischen Archiv die stenographische Mitschrift des historischen Treffens aufgetaucht. Das Protokoll belegt, wie unmissverständlich Hitler den Militärs seine Kriegspläne zur "Germanisierung" des Ostens in "sechs bis acht Jahren" eröffnete. Er plante schon 1933 den Vernichtungskrieg, um "Lebensraum" zu erobern. ots Originaltext: ZDF Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: ZDF Pressestelle 06131 / 70-2120 und -2121 Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

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