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ZDF-Pressemitteilung
Von der "Jagd nach Feuerzwergen" und von "Nachrichten für die Ewigkeit"
ZDF-Reihe "Humboldts Erben" startet am kommenden Sonntag

    Mainz (ots) - Sonntagabend, 19.30 Uhr, Zeit für innovative
Wissenschaftssendungen im ZDF: Am  7. Januar 2001, startet die
vierteilige Sendereihe "Humboldts Erben", die ihrem Namenspatron, dem
Universalgenie und Wegbereiter des "vernetzten Denkens" alle Ehre
macht. Auf den Spuren Alexander Humboldts begleiten die Filmemacher
Wissenschaftsteams in unbekannte und rätselhafte Regionen der Erde
und werfen mit ihnen einen Blick auf jene Geheimnisse, die unsere
Welt zusammenhalten.
    
    Das spannende Fernsehprojekt hat das ZDF in Kooperation mit der
Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) realisiert . Der Erfolg dieser
Zusammenarbeit zwischen Fernsehen und Wissenschaft zeigt sich schon
in der "Jagd nach den Feuerzwergen", der ersten Folge von "Humboldts
Erben". Dort begibt sich das Team auf die Spuren der Archäen, jener
Kleinstlebewesen, die ohne Sauerstoff leben können und es ganz
besonders heiß mögen. Professor Karl-Otto Stetter aus Regensburg
nennt die Mikroben liebevoll Feuerzwerge und suchte sie schon überall
dort, wo anderes Leben es naturgemäß schwer hat: in Gletschern, in
Vulkanen, heißen Quellen und auf dem Grund der Ozeane in 4000 Meter
Tiefe. Archäen sind nicht nur die ursprünglichsten Wesen im Stammbaum
des Lebens, sondern sie sind auch sehr nützlich, können sie doch
Abfallberge regelrecht "auffressen". Professor Stetter hat schon
viele dieser "Urviecher" aufgespürt, doch noch nie hat er ihnen in
einer Höhe von über 5000 Metern nachgestellt. Seine jüngste
Expedition führte ihn deshalb in die chilenischen Anden durch die
trockenste Wüste der Erde, die Atacama, und auf den Gipfel des
schwefelgelben Irrutupuncu - ein Projekt, das die deutsche
Forschungsgemeinschaft gefördert hat.
    
    "Humboldts Erben", eine Reihe von Gisela Graichen, schließt an die
ebenfalls von ihr initiierte erfolgreiche ZDF-Reihe "Schliemanns
Erben" an. In den drei weiteren Folgen werden Wissenschaftsteams der
verschiedensten Disziplinen begleitet. Am Sonntag, 14. Januar 2001
steht unter dem Titel "Nachrichten für die Ewigkeit" die steinerne
Bibliothek vom Yunjusi nahe Peking im Mittelpunkt, in der
buddhistische Mönche ab dem Jahre 616 das Wissen der damaligen Welt
in Stein gemeißelt haben. Die Suche nach Neutrinos unter dem Eis des
Baikalsees zeigt der Film "Die aus dem Weltall kommen" am 21. Januar
2001, und am 28. Januar 2001 verfolgen "Humboldts Erben" "im Tal der
Hundertjährigen" Forschungen im Regenwald Ecuadors, der eine
unübertroffene Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren bewahrt hat.
    
    Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon: 06131 -
706100, und über http://bereitstellung.zdf.de/versand/humboldtserben
    
ots Originaltext: ZDF
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