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ZDF-Pressemitteilung
Korrigierte Fassung!
ZDF-Information gegen die Fälschung von Geschichte

    Mainz (ots) -
    
    Letzte Folge "Holokaust" und Diskussion / Reportage:
Auschwitz-Überlebender besucht Schulen in Deutschland
    
    Aktuelle Information und historische Aufklärung setzt das ZDF
gegen zunehmende rechtsextremistische Tendenzen und die bewusste
Fälschung von Geschichte. Am Sonntag, 19., und Dienstag, 21. November
2000, beschäftigen sich schwerpunktmäßig drei Sendungen mit dem Thema
Holocaust.
    
    Am Dienstag um 20.15 Uhr ist die letzte der sechs Folgen
"Holokaust" zu sehen, in der es um die dramatischen Wochen bis zur
Befreiung der Konzentrationslager geht. Im Anschluss an das
"heute-journal" um 22.15 Uhr diskutiert Guido Knopp, Initiator des
Projekts, mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden Paul
Spiegel, den Historikern Eberhard Jäckel und Michael Stürmer, dem
Schriftsteller Ralph Giordano und Anita Lasker-Wallfisch, die
Auschwitz überlebte, über das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte:
Wie funktionierte das System der Mörder? Wie verteilte sich die
Verantwortung auf Hitler und seine Vollstrecker? Wofür steht die
deutsche und internationale Resonanz auf die Fernsehreihe? Verändern
die neuesten ermittelten Fakten unser Bild vom Jahrhundertmord?
    
    Bereits am Sonntag, 19. November, 0.30 Uhr steht Jacques Stroumsa
im Mittelpunkt der Reportage von Steffen Bayer "Jacques und die
Geige". Der griechische Jude wurde 1943 von Saloniki nach Auschwitz
verschleppt. Er überlebte das KZ, weil die Nazis einen Geiger
brauchten. Wie die Diskussionsteilnehmerin Lasker-Wallfisch gehörte
Stroumsa zu den Musikern von Auschwitz. Seit er über die
schrecklichen Erlebnisse reden kann, besucht er einmal im Jahr
Schulen in Brandenburg. Auch in Jugendclubs und Kirchengemeinden
erzählt der 87-Jährige von seiner Vergangenheit, um junge Menschen
für die Gegenwart zu sensibilisieren. Viele hören ihm und seiner
Geige zu, auch Schüler mit rasierten Köpfen und Springerstiefeln.
    
    Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon
06131-706100, und über http://bereitstellung.zdf.de/versand/holokaust
    
ots Originaltext: ZDF
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