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Mittwoch, 15. November 2000, 22.15 Uhr
mit mir nicht!
Welsers Fälle

Mainz (ots) - Mittwoch, 15. November 2000, 22.15 Uhr mit mir nicht! Welsers Fälle Verbot für Internet Apotheke Urteil mit Folgen: Das Frankfurter Landgericht hat jetzt entschieden, die Internetapotheke verstoße gegen deutsches Arzneimittelrecht. Kein weiterer Versand, keine billigen Medikamente für Kunden. Denn der niederländische Unternehmer DocMorris bot Arzneimittel im Internet bis zu 40 Prozent günstiger an. Bei Maria von Welser diskutieren Jens Apermann von DocMorris und ein Vertreter des deutschen Apotheker Verbandes. Freiwilliger Helfer selbst ohne Hilfe Udo Dittmann ging nach Bosnien um zu helfen. Jetzt ist er selbst ohne Hilfe. Im März 1999, kurz vor Ausbruch des Kosovo-Krieges, fährt er als freiwilliges Mitglied der Internationalen Polizeitruppe ins Krisengebiet. Am 13. März wird er abends vor der Haustür überfallen. Seitdem ist Udo Dittmann dienstuntauglich. Für den Überfall gibt es keine Zeugen. Das hessische Innenministerium glaubt ihm nicht. Er muss die Folgen des Überfalls alleine ausbaden, nicht einmal eine Verletztenrente gewährt man ihm. Ein Fall für "mit mir nicht!" Ärzte als Bittsteller Jedes Jahr steht der Internist Dr. Erik von Fritsch wie ein Bittsteller vor den Krankenkassen. Er überzieht sein Budget, um die optimale Versorgung seiner Patienten zu gewährleisten. Seit Jahren arbeiten deutsche Ärzte unter der Budgetierung. Schon vor sieben Jahren hatte der damalige Gesundheitsminister Horst Seehofer den Ärzten eine Ausgabegrenze verordnet. Andrea Fischer übernahm die Sparrezepte ihres Vorgängers nach dem Regierungswechsel. Seitdem sind Ärzte jedes Jahr aufs Neue in einer Notsituation. Der Streitpunkt: Reicht das Geld für die Bezahlung der Ärzte und die Versorgung der Patienten? Es diskutieren Gesundheits-Staatssekretär Erwin Jordan, Internist Dr. med. Erik von Fritsch sowie Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung und der AOK Bayern. ots Originaltext: ZDF Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: ZDF Pressestelle 06131 / 70-2120 und -2121 Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

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