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ZDF-Pressemitteilung
ZDF Theaterkanal: VII. Spielzeit vom 30. September bis 17. November 2000
ZDF Theaterkanal präsentiert Theater der Antike

Mainz (ots) - Blut, Schweiß und Tränen im ewigen Spiel um Macht und Moral: Mit Peter Steins "Orestie" und "Schlachten!", dem Spektakel von Tom Lanoye und Luk Perceval nach den "Rosenkriegen" von Shakespeare, jüngst zur "Inszenierung des Jahres 2000" gewählt und jetzt erstmals ungekürzt im deutschen Fernsehen zu sehen, präsentiert der ZDF Theaterkanal zwei herausragende Beispiele unsterblichen Theaters. Wie "Schlachten!" gehörte auch "Nothing hurts" zu den ausgewählten Stücken des Theatertreffens Berlin 2000. In einer Mischung aus Musik, Tanz- und Sprechtheater wird der Verlust von seelischem Empfinden und körperlicher Nähe in einer gefühllosen, fremdbestimmten Welt thematisiert. Themenschwerpunkt des VII. Spielplans des Theaterkanals ist das "Theater der Antike". Neben Steins legendärer "Orestie" und seiner "Phädra" an der Berliner Schaubühne stehen unter anderem zwei Adaptionen des "Ödipus"-Themas aus der Frühzeit der Fernsehgeschichte und die Transferierung der "Medea" des dänischen Regisseurs Lars von Trier in das mittelalterliche Skandinavien auf dem Programm. Pünktlich zum "Tag der deutschen Einheit" präsentiert der ZDF Theaterkanal auch erstmals eine Produktion des DDR-Fernsehens, die "Elektra" des Staatstheaters Dresden aus dem Jahr 1979. "Der Raub der Sabinerinnen" mit Gert Fröbe, Martin Held und Edda Seippel" sowie "Der Rosenkavalier" mit Agnes Baltsa und Kurt Moll (er ist bei "da capo" zu Gast) gehören zu den weiteren Höhepunkten dieser Theaterkanal-Spielzeit. Innerlichkeit in Großaufnahme, Liebesszenen vor tausend Zuschauern im Parkett - wie geht das? Was unterscheidet Schauspielen vor der Kamera und im Theater? Worin liegt der Reiz, der Eros des Spiels überhaupt? Und warum zieht es Stars, die bei Film und Fernsehen gut verdienen, immer wieder auf die Bühne? Ab 30.9. geben im Theatermagazin "Leporello" berühmte Schauspieler und Regisseure Auskunft über ihren Spieltrieb und die unterschiedlichen Qualitäten der Darstellungskunst für Theater, Film und Fernsehen. Das Programm des ZDF Theaterkanals wird täglich am Vormittag von 9.00 bis 14.00 Uhr und am Abend ab 19.00 Uhr ausgestrahlt. Inhaltlich ist der Spielplan für Vormittag und Abend unterschiedlich strukturiert. Das Vormittagsprogramm zeigt thematisch gebündelte Schwerpunkte mit Theaterzyklen zu Autoren, Regisseuren oder gesellschaftlich relevanten Themen. Das Abendprogramm beginnt täglich um 19.00 Uhr mit dem Theatermagazin "Leporello", das Beiträge zu Neuinszenierungen und andere Themen rund um den Theaterbetrieb enthält. Anschließend folgen Aufzeichnungen vom Klassiker bis zum Boulevard, vom Tanztheater bis zur Comedy. Zudem gibt es Porträts und Dokumentationen über das Theaterleben sowie seine Protagonisten und die Wiederholung eines Theaterstücks vom Vormittag. Der ZDF Theaterkanal ist Teil des digitalen Programmbouquets ZDF.vision, das über Satellit ausgestrahlt und im Kabel bundesweit in Sonderkanal 32 eingespeist wird. Voraussetzung für den Empfang von digitalem Fernsehen ist eine Set-Top-Box. Informationen über den Theaterkanal und zum Programm: Internet: www.theaterkanal.de, Tel.: 06131 70-8060, E-Mail: theaterkanal@zdf.de Fotos über den ZDF-Bilderdienst: Tel.: 06131 70-6100, Fax: 06131 70-6857, E-Mail: bilderdienst@zdf.de ots Originaltext: ZDF Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: ZDF Pressestelle 06131 / 70-2120 und -2121 Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

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