ZDF

ZDF-Programmhinweis
Samstag, 4. Dezember 2010, 12.30 Uhr
Bürger, rettet Eure Städte
Legendäres Deutschland
Samstag, 4. Dezember 2010, 17.05 Uhr
Länderspiegel
mit Ralph Schumacher

Mainz (ots) - ZDF-Programmhinweis

Samstag, 4. Dezember 2010, 12.30 Uhr

Bürger, rettet Eure Städte

Legendäres Deutschland

Burgen, Schlösser, Kirchen und Plätze machen aus Deutschland ein Land voller Märchen und Legenden. Romanik und Romantik, Klassik und Klassizismus vereinen sich immer wieder zu reizvollen Ensembles in den Städten, die es zu erhalten gilt.

In Weimar haben sich fast alle die Klinke in die Hand gegeben, die der Literatur, Malerei, Musik, aber auch der Architektur entscheidende Impulse gegeben haben. Die Denkmalschutzsendung besucht das Goethe-Haus am Frauenplan, ein Traum für alle, die ein weitgehend original erhaltenes Dichterhaus erleben möchten. Auf den Spuren Goethes geht es auch in den Barocksaal der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek, die schwer unter dem katastrophalen Brand des Jahres 2004 gelitten hat. Nach den letzten Restaurierungsarbeiten ist sie schöner als je zuvor, doch viele Bücher warten noch auf ihre Sanierung. Weimar steht allerdings nicht nur für die Klassik, sondern auch für das Bauhaus. Die Bauhaus-Universität und das legendäre "Haus am Horn" sind Symbole für eine Zeit des Aufbruchs. Doch Weimar ist kein Museum. Studenten wie auch Rentner aus dem Westen fühlen sich gleichermaßen wohl in der Stadt.

Das Bild der Burg Eltz zierte einst den 500-Mark-Schein. Unsummen verschlingt die Unterhaltung der Burg, die seit mehreren Jahrhunderten in Familienbesitz ist, und die immer wieder An- und Umbauten erfahren hat. Ihre Lage ist einzigartig: Nicht auf einem Berg thront die einzig unzerstörte Burg Deutschlands, sondern in einer engen Talmulde. Für die Bauherren vergangener Tage war es eine Herausforderung, immer weiter in der Höhe anzubauen und nicht in der Breite. Für die Grafen zu Eltz sind Erhaltung und Sanierung des Besitzes heute eine große finanzielle Belastung. "Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz" und staatliche Fördermittel helfen. Wie lebt man in einer Burg? Ist es tatsächlich so gemütlich und geheimnisvoll, wie sich Reihenhausbesitzer das mitunter vorstellen?

Münster ist eine Stadt, so schön wie eine Filmkulisse. Wo heute Hobbydetektiv Wilsberg aus der gleichnamigen ZDF-Serie nach Verbrechern und Mördern sucht, waren nach dem Zweiten Weltkrieg nur Trümmerberge. Mit ganz knapper Mehrheit entschieden sich Münsters Stadtväter kurz nach Kriegsende, das Zentrum an alter Stelle wiederaufzubauen. Da alte Pläne fehlten, konnte die Altstadt nicht detailgetreu erstellt werden, sondern nur in ihrer Anmutung. Kleinteilig und graziös. Ein Vorbild für die Stadtplaner und Denkmalpfleger, wenn es darum geht, eine Altstadt neu zu errichten, aber nicht einfach das Alte zu kopieren. In Münster baute man auf die alten Fundamente und Straßenverläufe auf. Heute ist die neu interpretierte Altstadt selbst wieder ein Denkmal und ein beliebter Wohn- und Arbeitsort. Nie erstrahlt der Prinzipalmarkt schöner als in den Advents- und Weihnachtstagen, untermalt von den Klängen der Glocken der Stadtkirche. Ein glanzvoller Mittelpunkt für jeden, der durch die Gassen streift und Geschichte und große Behaglichkeit einer Stadt auf einzigartige Weise erlebt.

Die ZDF-Denkmalschutzsendung "Bürger, rettet Eure Städte'" zeigt beeindruckende Beispiele, bei denen Bürger durch ihr großes Engagement das Gesicht ihrer Stadt erhalten und ein großes bauliches Erbe pflegen.

Mehr Informationen unter www.buerger.zdf.de

Samstag, 4. Dezember 2010, 17.05 Uhr

Länderspiegel

mit Ralph Schumacher

Frostiger Winteranfang: Deutschland unter Schnee und Eis

Bürger auf den Barrikaden: Immer mehr Widerstand gegen Politiker-Entscheidungen

Allein im Advent: Wie Singles ihren Lebenspartner suchen

Hammer der Woche: Wie eine Rolltreppe zum Sicherheitsrisiko wurde

Samstag, 4. Dezember 2010, 17.45 Uhr

Menschen - das Magazin

Eine Gesellschaft der Vielfalt

mit Marcel Bergmann

Am 3. Dezember 2010 ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Aus diesem Anlass bittet Bundespräsident Christian Wulff gemeinsam mit der Aktion Mensch am 2. Dezember zu einer Matinee ins Schloss Bellevue in Berlin. Unter dem Titel "Den Zusammenhalt fördern - in einer Gesellschaft der Vielfalt" berichten Menschen mit und ohne Behinderung über ihre persönlichen Erfahrungen. Ihre Geschichten zeigen, wie und vor allem dass Inklusion möglich ist. Wie man Menschen mit Behinderung in Schulen, in den Arbeitsalltag und in die Gesellschaft einbeziehen kann, von Anfang an. Marcel Bergmann moderiert die Sendung aus Berlin. Er fragt beim Bundespräsidenten nach, wie viel "Inklusion" in Deutschland schon erreicht wurde und was noch getan werden muss, damit Menschen mit Behinderung besser integriert werden.

Gewinner der Aktion Mensch- Lotterie: ZDFtext 560 und im Internet unter: www.aktion-mensch.de

Samstag, 4. Dezember 2010, 23.00 Uhr

das aktuelle sportstudio

mit Wolf-Dieter Poschmann

Fußball-Bundesliga:

Schalke - Bayern München

Stuttgart - Hoffenheim

Wolfsburg - Bremen

Frankfurt - Mainz

Gladbach - Hannover

Freiburg - Hamburg

St. Pauli - Kaiserslautern (vom Freitag)

Fußball, 2. Liga:

FC Augsburg - Energie Cottbus

Arminia Bielefeld - SpVgg Greuther Fürth

Sonntag, 5. Dezember 2010, 9.02 Uhr

sonntags

mit Gert Scobel

Schwerpunkt:

Verwitwet, geschieden, allein? - von wegen! Das Lebensgefühl der Generation 65 plus

Der Seniorenclub Kunesto in Düsseldorf - ein soziales Netzwerk für Senioren-Singles

Im Internet gesucht, in der Region gefunden: Hans-Gerd K. und Anne G. und ihr spätes Glück

Aktuell:

Keine Entschädigung für die Opfer? Der Abschluss des Runden Tisches für Heimkinder in den 50er und 60er Jahren in deutschen Kinder- und Fürsorgeheimen

100 Sekunden Leben:

Der Geschichtenerzähler in Nürnberg

Aktuell:

Diskriminierung, wirtschaftliche Not und Leben im Untergrund - zur Situation der koptischen Christen in Ägypten

Menschen und Projekte:

Glockenklang und Geläut im Advent - mit einem Glockenexperten und Türmer unterwegs im Erzgebirge

Adventstipp Verena und Marcus - Advent im Theater

Sonntag, 5. Dezember 2010, 13.03 Uhr

Peter Hahne

"Weihnachtszeit - Spendenzeit: Was passiert mit unserem Geld?"

zu Gast bei Peter Hahne:

Ute-Henriette Ohoven, UNESCO-Sonderbotschafterin

Frank Zander, Schlagersänger und Moderator

Sonntag, 5. Dezember 2010, 13.25 Uhr

ZDF.umwelt

Die Rettung des Weltklimas - nächster Versuch

mit Volker Angres aus Cancun/Mexiko

Weltklimakonferenz in Cancun

Rund ein Jahr nach dem Scheitern der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen findet vom 29. November bis 10. Dezember 2010 im mexikanischen Cancun die nächste große Zusammenkunft der Kyoto-Vertragsstaaten statt. Wesentliche Fortschritte im Klimaschutz werden nicht erwartet. Kleine Schritte, wie die Anerkennung des Waldschutzes als Klimaschutz oder finanzielle Hilfen für Entwicklungsländer, scheinen aber möglich. "ZDF.umwelt" informiert über den aktuellen Stand der Verhandlungen und wirft einen Blick hinter die Kulissen der Klimakonferenz.

Die Mayas und der Klimawandel

Cancun liegt auf der Halbinsel Yucatan, einer Region, die vor über 1000 Jahren von den Maya beherrscht wurde. Klimatische Veränderungen, Überbevölkerung und Misswirtschaft sorgten im 9. Jahrhundert für den Untergang dieser Hochkultur. Lässt sich daraus etwas über die Folgen der aktuellen Klimaveränderung lernen? "ZDF.umwelt" war mit einem deutschen Forscherteam unterwegs in den Regenwäldern und Tempelanlagen Yucatans.

Weltklimarat auf dem Prüfstand

Seit Fehler im Klimabericht bekannt wurden, ist die Glaubwürdigkeit des Weltklimarats IPCC erschüttert. Ein Untersuchungsausschuss kam zu dem Schluss, dass der Weltklimarat abweichende Meinungen deutlicher zulassen und sich politisch stärker zurückhalten müsse. Experten hoffen nun, dass in der Klimawissenschaft Forschungsergebnisse jenseits des Mainstreams deutlicher bekannt gemacht und diskutiert werden.

Waldschutz in Indonesien

Die Zerstörung der Wälder in Indonesien ist dramatisch: Allein zwischen 1995 und 2005 hat das Land ein Viertel seiner Waldflächen verloren. Die Abholzung entzieht der Landbevölkerung die Lebensgrundlagen und führt zu starken Emissionen von Treibhausgasen. In Cancun wird deshalb über die Anerkennung von Waldschutz als Klimaschutzmaßnahme verhandelt. Im Rahmen des Programms REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation) sollen Länder, die ihre Waldgebiete nachhaltig schützen, finanziell unterstützt werden. "ZDF.umwelt" stellt ein Pilotprojekt in Indonesien vor.

Blockierer USA und China

Chinas Wirtschaft boomt, und inzwischen ist das Land zum größten Emittenten von Treibhausgasen geworden. Im Zusammenhang mit der Klimapolitik bezeichnet sich China jedoch als Entwicklungsland und sieht die übrigen Industrienationen in der Pflicht, die Folgen des Klimawandels zu beheben. Auch die USA, ein weiterer Spitzenreiter beim Ausstoß von Klimagasen, verharrt weiterhin in der Rolle des "Klima-Verweigerers". Mit der Niederlage bei den Kongresswahlen im November ist Obamas Klimaschutzgesetz mittelfristig gescheitert.

Sonntag, 5. Dezember 2010, 17.10 Uhr

ZDF SPORTreportage

mit Norbert König

Fußball-Bundesliga: Nachberichte

Fußball-Story

Wintersport:

u.a. Biathlon Weltcup in Östersund

Ski alpin:

Porträt Maria Riesch

Sonntag, 5. Dezember 2010, 18.00 Uhr

ML Mona Lisa

mit Marina Ruperti

Wie konnte das geschehen? - Bodenfelde nach dem Doppelmord

Wie soll es weitergehen? - Wenn die Eltern ins Heim müssen.

Warum in die Berge fahren? - Alpinsport im Ruhrpott

Sonntag, 5. Dezember 2010, 0.20 Uhr

nachtstudio

Ich schenk' Dir was - Der wahre Sinn des Gebens

Moderation: Volker Panzer

Gäste:

Joana Breidenbach, Mitbegründerin der Internetplattform betterplace.org

Claus Deimel, Ethnologe und Direktor der ethnologischen Sammlung Sachsens

Stefan Klein, Wissenschaftsautor

Friedrich Rost, Erziehungswissenschaftler und Geschenkeforscher

Schenken kann eine Qual sein, das weiß jeder. Und zwar nicht, weil man sich im alljährlichen Weihnachtsgeschenke-Stress befindet, sondern weil wirkliches Schenken schwer ist. Dabei soll Schenken nicht nur Spaß machen, sondern auch innere Befriedigung bringen, denn: Geben ist seliger, denn Nehmen. Die Selbstlosigkeit aber hat es schwer, denn ihr großer Widersacher, die Gier, ist mächtig und bezieht ihre Stärke noch immer aus der Erinnerung der Kriegszeiten, wo "so viel nehmen wie möglich" eine lebenswichtige Haltung war. Doch diese harten Zeiten sind - zumindest in der westlich zivilisierten Welt - zum Glück vorbei. Aber das Gesetz des Altruismus hat sich noch lange nicht durchgesetzt. Erst langsam sickert die Erkenntnis durch, dass Selbstlosigkeit ein Weg zum Glück sein kann - und dass auch unsere Gene nicht so egoistisch sind, wie man angenommen hatte.

Schon lange gibt es im menschlichen Zusammenleben den Aspekt des Teilens und Abgebens. Bereits die Heiligen Drei Könige brachten dem Kind in der Krippe Gaben, als Zeichen ihrer Verehrung.

Wie der französische Soziologe Marcel Mauss in seinem Standardwerk "L' essai sur le don" schon 1924 feststellte, kann das Geben auch bewusst instrumentalisiert werden. Der "Potlatch" der nordwestamerikanischen Küsten-Indianer, eine ausgefeilte Schenk-Zeremonie, diente auch dazu, die hierarchischen Positionen innerhalb der Gemeinschaft zu festigen und zu institutionalisieren. Wer gibt wem was? Eine Antwort auf diese Frage findet sich nicht zufällig. Wer gibt, der kann dies auch durchaus mit Berechnung und zur Demütigung des anderen tun. Wer genötigt ist, auf Dauer mehr zu nehmen, als er im Gegenzug geben kann, der fühlt sich über kurz oder lang minderwertig. Beim Geben und Nehmen handelt es sich um ausgefeilte Kulturtechniken, die erlernt werden müssen und deren Gebrauch sorgfältig erwogen werden muss.

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