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Erforschung von Gewittern
ZDF-"Terra X"-Dokumentation zeigt Blitze erstmals in extremer Zeitlupe und HD

Mainz (ots) - Sie erleuchten die dunkelste Nacht taghell und ihr Donnergrollen erzeugt Schaudern und Faszination zugleich: Gewitter sind eine überirdische Show, ihre Erforschung führt Wissenschaftler an die Grenzen der Physik. "Terra X" begleitet am Sonntag, 3. Oktober 2010, 19.30 Uhr, ein Filmteam auf seiner Jagd nach Gewittern um die halbe Welt und zeigt Blitze dabei erstmals in extremer Zeitlupe und in HD-Qualität.

Dank eines weltweiten Blitz-Ortungssystems weiß man inzwischen, dass Blitze und Gewitter nicht nur gefährlich schöne Naturschauspiele sind, sondern auch das Klima der Erde entscheidend beeinflussen. In den vergangenen 20 Jahren hat die Gewitterforschung spektakuläre Fortschritte gemacht. Neu entwickelte Hochgeschwindigkeits-Videokameras bannen die Blitze in all ihren Phasen mit bis zu 30 000 Bildern pro Sekunde auf Film. Mit Thermokameras jagen Wissenschaftler in aller Welt Blitzen in der oberen Atmosphäre, den so genannten "Sprites", "Elfen" und "Blue Jets", hinterher. Manche dieser Erscheinungen reichen über Distanzen von mehr als hundert Kilometern und sind mit bloßem Auge nicht wahrzunehmen. Auch die Erforschung der Kugelblitze hat neuen Antrieb bekommen: Brasilianischen Wissenschaftlern ist es gelungen, leuchtende Plasma-Kugeln zu erzeugen, die jenen Leuchtkugeln ähneln, die Augenzeugen seit Jahrhunderten als Kugelblitze beschreiben.

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