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"Der 11. September - Die wahre Geschichte"
Zweiteilige ZDF-Dokumentation mit neuen Erkenntnissen und Zeitzeugen

Mainz (ots) - Noch immer ranken sich um die Terroranschläge vom 11. September 2001 Verschwörungstheorien und Spekulationen. Zum Jahrestag der Katastrophe liefert die zweiteilige ZDF-Dokumentation "Der 11. September - Die wahre Geschichte" insbesondere zur Vorgeschichte des Attentats weithin unbekannte Informationen. Auch mit Hilfe von aufwändigen szenischen Rekonstruktionen bringen die Dokumentationen die Vorgeschichte und die Ereignisse des 11. Septembers 2001 dem Zuschauer nahe. Die beiden Filme werden jeweils dienstags, 24. und 31. August 2010, um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Im Mittelpunkt des ersten Teils "Es begann in Hamburg" (Buch und Regie: Marc Brasse und Florian Huber) steht die tragische Geschichte des FBI-Agenten John O'Neill. Er hatte jahrelang vor dem islamistischen Terrornetzwerk Al Kaida gewarnt, fand jedoch kein Gehör. Frustriert kehrte er dem FBI den Rücken, um Sicherheitschef im World Trade Center in New York zu werden. Am 11. September 2001 stirbt der weitsichtige Mahner in den Trümmern der zusammenstürzenden Twin Towers. Er ist einer von rund 3000 Toten, die dem schlimmsten Anschlag in der jüngeren US-Geschichte zum Opfer fielen. Die Dokumentation begibt sich auch auf die Spur von Mohammed Atta und Ziad Jarrah, jener scheinbar harmlosen jungen Männer, die es Anfang der 90er Jahre aus dem Nahen Osten zum Studium nach Hamburg zog und die am 11. September 2001 zu Massenmördern wurden. Der Film beweist zudem: Al Kaida hat den Anschlag auf das World Trade Center über Jahre vorbereitet. Die Autoren zitieren aus einem spektakulären Video einer spanischen Zelle der Terrororganisation, das zeigt, wie das World Trade Center schon Mitte der 90er Jahre als Anschlagsziel ausgespäht wurde.

Am Dienstag, 31. August, 20.15 Uhr, folgt der zweite Teil: "Der Tag des Terrors". Der Film von Alexander Berkel und Bernd Mütter rückt die Schicksale der Menschen ins Blickfeld, die an jenem Tag zu Opfern wurden. Traumatisierte Familien kommen zu Wort, deren Erlebnisse, erzählt in bewegenden Augenzeugenberichten, Archivbildern und Inszenierungen, bis heute betroffen machen. Zum Beispiel der Geschäftsmann Reinhold Scheuss, der am Fuß der Türme steht, als plötzlich ein Regen aus Trümmern und Leichenteilen über ihm niedergeht. Oder das Ehepaar Gorki, das die Ereignisse im fernen Deutschland am Bildschirm verfolgt, nicht ahnend, dass ihr Sohn an diesem Morgen für einen Kollegen im World Trade Center einen Termin wahrnimmt.

Als weiteren Beitrag im Rahmen seines Programmschwerpunkts zum 11. September zeigt "ZDF-History" am Sonntag, 22. August 2010, 23.35 Uhr, noch einmal die bewegende Dokumentation "102 Minuten, die die Welt verändern" (Erstausstrahlung im ZDF 2009). Dem amerikanischen History Channel gelang es, mit Videos von Anwohnern, Aufzeichnungen von Überwachungskameras und Mitschnitten von Notrufzentralen genau die 102 schicksalhaften Minuten zu protokollieren, die vom Einschlag des ersten Flugzeugs ins World Trade Center bis zum Einsturz des zweiten Turms vergingen.

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