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ZDF-Programmhinweis
Sonntag, 15. August 2010, 13.30 Uhr, ZDF.umwelt
Sonntag, 15. August 2010, 0.30 Uhr, nachtstudio
Montag, 16. August 2010, 9.05 Uhr, Volle Kanne - Service täglich /

Mainz (ots) - Sonntag, 15. August 2010, 13.30 Uhr

ZDF.umwelt

mit Claudia Krüger

Folgen der Waldbrände

Seit Wochen brennen in Russland Wälder und Torfgebiete. Während die Menschen unter Rauch und Feuer leiden, bedeuten die Brände für die Wälder sogar eine willkommene Erneuerung. In den Torfgebieten dagegen sorgen die Brände für die Freisetzung enormer Mengen von Kohlendioxid, fatal für das Klima. Eine weitere Gefahr ist die Freisetzung radioaktiver Stoffe aus dem Boden. Der Freiburger Feuerökologe Johann Georg Goldammer besucht die betroffenen Gebiete und untersucht die Folgen für die Umwelt.

Flutmanagement - Neue Strategien

Pakistan, China, Bangladesch - Flutkatastrophen häufen sich, sie werden stärker, und immer mehr Menschen sind betroffen. Höhere Deiche allein können die Fluten nicht mehr aufhalten. Hilfsorganisationen wie beispielsweise die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) beschäftigen sich mit der Ausarbeitung von Anpassungsstrategien, um den Folgen des Klimawandels entgegen zu treten.

Dauerstreit um Stuttgart 21

Der Bau ist beschlossen, doch die Demonstrationen nehmen kein Ende. Selten bekam ein Großprojekt so viel Gegenwind wie der Plan, den Stuttgarter Kopfbahnhof in eine Durchgangsstation umzubauen und unter die Erde zu verlegen. "Zu teuer", "nicht umweltfreundlich", sagen die einen. "Eine Investition in die Zukunft", die anderen. ZDF.umwelt beleuchtet die Vor- und Nachteile des Mammut-Projekts.

Almsommer: Schnee im August

Einen Sommer lang bewirtschaftet eine Familie aus Mainz eine Alm in den Kitzbüheler Alpen. Kühe hüten, melken und Käse machen: Die Flachland-Tiroler haben schon einiges gelernt und genießen das Almleben. Doch nicht immer herrscht eitel Sonnenschein: Seit der letzten Folge ist es empfindlich kalt geworden, und sogar Schnee kündigt sich an. Die Jung-Senner lassen sich davon jedoch nicht entmutigen.

Sonntag, 15. August 2010, 0.30 Uhr

nachtstudio

Rätsel Sesshaftigkeit:

Warum wurden Ackerbau und Viehzucht erfunden?

mit Volker Panzer

Gäste:

Marion Benz, Archäologin

Josef H. Reichholf, Evolutionsbiologe

Klaus Schmidt, Archäologe

Sven Tost, Agrarhistoriker

Es ist erst zirka 10 000 Jahre her, dass die Menschen sesshaft wurden, eine Entwicklung, die Geschichte der Menschen sehr beeinflusst hat. Der Übergang von der Gesellschaft der Jäger und Sammler zu den Ackerbauern und Viehzüchtern - die so genannte neolithische Revolution - ist ein langwieriger Prozess, dessen Auslöser noch immer rätselhaft ist.

Der Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf sucht in seinem Buch "Warum die Menschen sesshaft wurden - Das größte Rätsel unserer Geschichte" (2008, S.Fischer Verlag) nach Antworten und findet sie unerwartet bei der Kunst des Bierbrauens, bzw. allgemeiner, im chemischen Prozess der alkoholischen Gärung. Entscheidend für alle Neuentwicklungen ist seiner Meinung nach der Überfluss, die Neigung des Homo Sapiens, ausschweifende Feste zu feiern und Getreide sowie Obst zu stimulierendem Getränk zu verarbeiten.

Ganz so einfach sieht der Agrarhistoriker Sven Tost diese Entwicklungen nicht, denn seiner Meinung nach muss Getreide auch als Grundnahrungsmittel rentabel gewesen sein, denn allein der alkoholische Genuss kann die neolithische Revolution nicht ausgelöst haben. Der Bau größerer menschlicher Siedlungen muss auch nicht unbedingt mit der Verbreitung des Ackerbaus zusammenhängen. Dieser These kann sich der Ausgrabungsleiter von Göbekli Tepe Klaus Schmidt sicherlich nur anschließen. Seit Jahren gräbt der Archäologe in der Türkei eine steinerne Siedlung aus - die lange vor der Sesshaftwerdung entstanden und sicherlich hauptsächlich religiösen Ursprungs ist. In diesem Zusammenhang sind allerdings die rituellen Feste, die auch der Steinzeitmensch feierte, von größter Bedeutung.

Was es genau mit der Tradition der Feste und dem dabei zu erwartenden Alkoholkonsum auf sich hat, berichtet Marion Benz, die als Archäologin als einen persönlichen Forschungsschwerpunkt die Festkultur der menschlichen Frühzeit auserkoren hat.

Die Diskussion im "nachtstudio" wird zeigen, wer derzeit die Deutungshoheit in der brisanten Frage der Sesshaftwerdung für sich beanspruchen kann - oder ob das größte Rätsel der Menschheit weiterhin auf die Auflösung warten muss.

Montag, 16. August 2010, 9.05 Uhr

Volle Kanne - Service täglich

mit Ingo Nommsen

Gast im Studio: Schauspielerin Eva Habermann

Top-Thema: Runter vom Schuldenberg!

Einfach lecker: Kochen mit Armin Roßmeier

PRAXIS täglich: Empfindliche Zähne

Reportage: Weltmeisterschaft im Barfuß-Wasserski

Reihe: Sommertour am Gardasee, Teil 6

TV-Tipp: Traumstädte: Stockholm

Montag, 16. August 2010, 12.15 Uhr

drehscheibe Deutschland

Elektroschrott, Restmüll, Grünabfall - Wochenendandrang auf dem Recyclinghof

Nur gucken, nicht anfassen - Hände weg von Wildtierbabys

Besetzt ja oder nein? - Magnetfeldsensoren zeigen freie Parkplätze an

Montag, 16. August 2010, 17.45 Uhr

Leute heute

mit Pierre Geisensetter

Nadja Benaissa: Heute beginnt der Prozess

Wotan Wilke Möhring: Auf dem Filmfestival in Locarno

Wolfgang Völz: 80. Geburtstag

Christine Neubauer: Stellt ihre Modelinie vor

Montag, 16. August 2010, 19.25 Uhr

WISO

mit Michael Opoczynski

Preisexplosion bei Rohstoffen - Das neue Spielfeld der Finanzspekulanten / Teuer und ineffizient - Transfergesellschaften vernachlässigen Arbeitnehmer / Ökoinvestments - Sichere Geldanlagen mit grünem Gewissen / Stolperfalle Baufinanzierung - So klappt´s mit dem KfW-Darlehen / Brandgefährlich - Sicherheitsmängel bei Ethanol-Kaminen / WISO-Tipp: Minijobs - Mehr als 400 Euro möglich

WISO-Tipp: Mit dem Nebenjob Steuern und Abgaben sparen - Brutto für Netto im Minijob arbeiten

Wer nebenbei im Supermarkt Regale einräumt, in der Kneipe Bier ausschenkt oder Büros putzt, bekommt sein Geld ohne Abzüge ausgezahlt. Der Grund: die Regeln für Minijobs. Wer bis zu 400 Euro im Monat verdient, zahlt weder Steuern noch Sozialabgaben. Die muss allein der Arbeitgeber abführen, in reduzierter Form. Der Chef profitiert außerdem von der einfachen Verwaltung.

Minijobs sind beliebt. Millionen von Deutschen nutzen sie. Das lohnt sich vielleicht mehr, als im Hauptberuf Überstunden zu schieben. Dabei lässt sich die 400-Euro-Grenze auch noch ausweiten.

Der WISO-Tipp erklärt, wie man im Minijob mehr als 400 Euro verdienen kann, wie es um die Rentenansprüche steht und welche Rechte Minijobber haben.

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