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ZDF-Programmhinweis / Montag, 21. Juni 2010, 19.20 Uhr, Was nun, Herr Wulff? / Mittwoch, 23. Juni 2010, 19.20 Uhr, Was nun, Herr Gauck?

Mainz (ots) - Montag, 21. Juni 2010, 19.20 Uhr

Was nun, Herr Wulff? Fragen an den Präsidentschaftskandidaten von Peter Frey und Peter Hahne

Horst Köhler ist zurückgetreten, nun soll er das Vertrauen ins höchste Amt der Bundesrepublik wieder herstellen: Christian Wulff. So will es zumindest die Regierungskoalition, die den derzeit noch amtierenden Ministerpräsidenten von Niedersachsen als ihren Kandidaten ins Rennen um den Sitz in Schloss Bellevue schickt.

Doch damit scheinen die Spitzen von CDU und FDP die Rechnung ohne ihre Parteien gemacht zu haben. Dort mehren sich die Stimmen derer, die sich vorstellen können, ihre Stimme in der Bundesversammlung nicht dem eigenen Kandidaten zu geben, sondern dem von SPD und Grünen: Joachim Gauck hat parteiübergreifend Anhänger, könnte bei einem Umschwenken der Linken dem Niedersachsen das sicher geglaubte Amt streitig machen. Wie hart trifft Christian Wulff der Gegenwind aus den eigenen Reihen? Wie viel Wahlkampf verträgt das Amt des Bundespräsidenten? Und welchen politischen Preis zahlt die Bundesregierung, wenn ihr Kandidat die Wahl verliert?

In Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise braucht Deutschland eine starke Persönlichkeit im Bundespräsidialamt. Wie will Christian Wulff die Rolle des Bundespräsidenten ausfüllen? Wie überparteilich kann er sein, nach dem nahtlosen Wechsel vom Stuhl des CDU-Ministerpräsidenten und stellvertretenden Parteivorsitzenden ins Amt des Bundespräsidenten? Und welchen Aufgaben will er sich als erstes widmen?

Fragen an den Präsidentschaftskandidaten von CDU, CSU und FPD, Christian Wulff (CDU) von Chefredakteur Peter Frey und Peter Hahne.

Mittwoch, 23. Juni 2010, 19.20 Uhr

Was nun, Herr Gauck? Fragen an den Präsidentschaftskandidaten von Peter Frey und Peter Hahne

Die Bundesregierung glaubte die Mehrheit für ihren Präsidentschaftskandidaten schon sicher, dann kam er: Joachim Gauck kandidiert auf Vorschlag von SPD und Bündnis 90/Die Grünen für das Amt des Bundespräsidenten.

Sein Einstieg in das Rennen um den Sitz in Schloss Bellevue hat in den Reihen der Regierungskoalition neuen Ärger ausgelöst. Dort hält mancher ihn, und nicht Christian Wulff, den Kandidaten von Union und FDP, für den besseren Bundespräsidenten. Der ehemalige Bürgerrechtler aus dem Osten, der 1999 nicht wie von der CSU gewünscht zur Wahl des Bundespräsidenten antrat, findet 2010 parteiübergreifend Zustimmung. Nur die LINKE kann sich ein "Ja" zu Gauck nicht vorstellen. Wird das Antreten von Gauck zur Zerreißprobe für die Koalition? Wie versteht Joachim Gauck, der sich früher auch gegen rot-grüne Positionen ausgesprochen hat, seine Kandidatur?

Welchen Einfluss hat seine Teilnahme an der Wahl auf die LINKE? In Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise braucht Deutschland eine starke Persönlichkeit im Bundespräsidialamt. Wie will Joachim Gauck die Rolle des Bundespräsidenten ausfüllen? Wie kann er vor dem Hintergrund seines Engagements gegen Stasi-Unrecht auch im Osten integrieren statt spalten? Und welchen Aufgaben will er sich als erstes widmen?

Fragen an den Präsidentschaftskandidaten von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, Joachim Gauck, von Chefredakteur Peter Frey und Peter Hahne.

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