ZDF

ZDF-Programmhinweis

Mainz (ots) - Mittwoch, 19. Mai 2010, 5.30 Uhr

ZDF-Morgenmagazin

Rettungspaket im Bundestag - Wie einig sind die Parteien Wenn Restefleisch in Form kommt - Die EU diskutiert über Klebefleisch Südafrika am Morgen - Zu Besuch bei Minenarbeitern Cineastisches Vergnügen - Was der Prince of Persia mit Cannes zu tun hat

Im Sport:

Bayern München vor dem Triple

Im Gespräch:

6.15 Uhr, 7.15 Uhr, 8.15 Uhr: Live aus Hamburg vor dem Start des ersten LH-Airbus A380 7.10 Uhr: Jürgen Stark, Chefvolkswirt EZB zum Rettungspaket

Es moderieren:

Dunja Hayali (5.30 Uhr bis 7.00 Uhr) Patricia Schäfer, Wulf Schmiese (ab 7.00 Uhr) Sport: Thomas Skulski

Mittwoch, 19. Mai 2010, 22.45 Uhr

auslandsjournal XXL

Milliarden für Afrika - Was bringt Entwicklungshilfe? mit Theo Koll

Hilfe für die Dritte Welt - aber welche? Das "auslandsjournal XXL" beschäftigt sich mit der Kontroverse über die Notwendigkeit und den Nutzen von klassischer Entwicklungshilfe. Der kenianische Ökonom James Shikwati erklärt sie für gescheitert. "Wenn es nach mir ginge, könnte die Entwicklungshilfe heute eingestellt werden. Hilfe macht Afrika auf Dauer abhängig und redet den Menschen hier ein, dass sie ihre Probleme nicht selbst lösen können", erklärt Shikwati. In Tansania hat er dem ZDF-Korrespondenten Jörg Brase gezeigt, welche Folgen die Entwicklungshilfe für sein Land hat. "Er ist überall zu finden, der Fluch der vermeintlich guten Tat", sagt Shikwati. Ein Beispiel für funktionierende Entwicklungshilfe ist Botswana. ZDF-Reporter Axel Storm zeigt, warum das Land mittlerweile nicht mehr von der Unterstützung der Industrieländer abhängig ist. Außerdem erklärt der Südostasien-Korrespondent Peter Kunz, warum Entwicklungshilfe in Asien scheinbar besser funktioniert als andernorts.

Doch welche Art der Entwicklungspolitik ist die Beste? Im "auslandsjournal XXL" treffen zwei Vertreter unterschiedlicher Auffassungen zum Streitgespräch zusammen. Ein Kritiker klassischer Entwicklungshilfe ist Volker Seitz, der ehemalige deutsche Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea. Er glaubt, dass direkte Finanzhilfen die Abhängigkeit Afrikas von den Industrienationen fördern, korrupte Eliten stützen und die Eigeninitiative der Länder behindern. Die entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen, Ute Koczy, sieht hingegen Chancen in der finanziellen Beihilfe, plädiert aber auch für die Strategie "Hilfe zur Selbsthilfe": eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Afrikanern und Hilfsorganisationen. Wie gut sind Hilfsprojekte tatsächlich? Fließen Spenden in die Taschen von korrupten Regierungen? Sind Entwicklungsländer auf das Geld der Industrienationen angewiesen, oder hindert es sie daran, eigenverantwortlich zu handeln? Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel gibt Aufschluss über die Frage, wie die Zukunft der deutschen Entwicklungspolitik aussehen wird.

Fragen bitte an Robert Bachem Tel.: 06131/ 70-2985 oder Annette Hilsenbeck Tel.: 06131/ 70-6787

Pressekontakt:

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