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Wie bürgerlich ist das Bürgertum?
Das "Philosophische Quartett" diskutiert im ZDF über die Zukunft der bürgerlichen Mitte

Mainz (ots) - Immer wieder wird heute vom Aufkommen einer neuen Bürgerlichkeit gesprochen. Taugt sie noch als Lebensschablone für das 21. Jahrhundert oder entstehen neue, zeitgemäßere Lebensformen? In der neuesten Ausgabe des "Philosophischen Quartetts", die das ZDF am Sonntag, 2. Mai 2010, 23.55 Uhr, ausstrahlt, denken Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski mit ihren Gästen darüber nach, was der Begriff "bürgerliche Lebensform" eigentlich bedeutet. Sie stellen sich mit Bernd Kauffmann, dem erfolgreichen Kulturmanager (unter anderem Chef der Stiftung Schloss Neuhardenberg und ehemaliger Präsident der Stiftung Weimarer Klassik) und dem Dramatiker, Autor und kritischen Zeitdiagnostiker Moritz Rinke die Frage, ob der Verlust der bürgerlichen Gemeinwohlorientierung und das Schwinden bürgerlicher Werte unser politisches System nachhaltig erschüttern. Wird der Grundgedanke der soliden Bürgerlichkeit nicht verraten von Bankern, die getrieben sind von Machthunger und Gier, oder von Politikern, die sich sponsern lassen?

Das "Philosophische Quartett" diskutiert darüber hinaus die These, wonach die Menschen heute nur noch "in den Ruinen der Bürgerlichkeit" lebten, in denen es allenfalls noch um äußerliche Formen, um leere Gesten, aber längst nicht mehr um innere Werte gehe. Oder ist das Bürgertum dabei, wieder selbstbewusst aufzuerstehen?

Das nächste "Philosophische Quartett" präsentiert das ZDF am Sonntag, 6. Juni 2010. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.zdf.de

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