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ZDF-Pressemitteilung
TransTel rückwirkend aufgelöst
ZDF-Intendant Stolte: Instrument deutscher Kulturpolitik im Ausland

    Mainz (ots) - Am 20. Juni 2000 trafen sich in Mainz Aufsichtsrat
und Gesellschafterversammlung der TransTel zu ihrer jeweils letzten
Sitzung und bestätigten die Liquidation der Gesellschaft rückwirkend
zum 31. März 2000. Mitarbeiter und Tätigkeit der TransTel werden
durch die Deutsche Welle weitergeführt. Prof. Dieter Stolte,
ZDF-Intendant und Vorsitzender des Aufsichtsrates wies zum Abschluss
der Sitzungen auf die wichtige Aufgabenstellung der TransTel für die
Vermittlung deutscher Qualitätsprogramme und kultureller,
wirtschaftlicher und politischer Vielfalt im Ausland, vor allem in
Südamerika, Asien und dem südlichen Afrika, hin. TransTel sei seit
Gründung im Jahr 1964 gemeinsam durch den Bund, ARD und ZDF als
Instrument deutscher Kulturpolitik im Ausland eine Einrichtung
gewesen, um die Deutschland von seinen Nachbarn beneidet worden sei,
so Stolte.
    
    Man werde nun mit großem Interesse betrachten, wie Bundesregierung
und Deutsche Welle die übertragenen wichtigen Aufgabengebiete
weiterführen werden, schloss HR-Intendant Prof. Klaus Berg als
amtierender Vorsitzender die TransTel-Gesellschafterversammlung.
Prof. Berg dankte bei dieser Gelegenheit ausdrücklich auch den
Mitarbeitern der TransTel für ihre bemerkenswerten Leistungen in den
vergangenen 36 Jahren, die große Hochachtung bei Fernsehsendern in
aller Welt gefunden hätte.
    
    
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