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Schulden für die Schönheit: ZDF-Dokumentation über Menschen, die für den Traum vom besseren Aussehen einen hohen Preis zahlen

    Mainz (ots) - Schulden für die Schönheit: ZDF-Dokumentation über Menschen, die für den Traum vom besseren Aussehen einen hohen Preis zahlen Sie träumen von einem besseren Aussehen und sind bereit, dafür Ängste und Schmerzen, aber auch Schulden und ein überzogenes Konto in Kauf zu nehmen. Von Menschen, die für eine Schönheitsoperation einen hohen Preis zahlen, erzählt die "37°"-Dokumentation "Mein neues, teures Gesicht", die das ZDF am Dienstag, 2. Juni 2009, 22.15 Uhr, ausstrahlt.

    Autorin Marianne Schaefer-Trench begleitet drei Menschen, die sich freiwillig unter das Skalpell begeben und dafür finanziell verschulden. Von der Schönheitsoperation erhoffen sie sich ein attraktiveres Aussehen, ein stärkeres Selbstbewusstsein und ein positiveres Lebensgefühl. Der Film fragt, warum sie sich den Risiken und Gefahren einer Operation aussetzen und wie Familie und Freunde reagieren. Schließlich besucht die Autorin die drei Protagonisten Wochen nach dem chirurgischen Eingriff noch einmal: Wie groß ist die Zufriedenheit, wenn die Narben verheilt sind, der Kredit aber noch abbezahlt werden muss?

    Yvonne (48) wurde von ihrem Mann, einem gut verdienenden Arzt, wegen einer jüngeren Geliebten verlassen. Ihr angekratztes Selbstbewusstsein will sie nun durch ein Facelifting wieder herstellen. Die Falten, die sich ihrer Überzeugung nach als Spuren der tiefgehenden Kränkung in ihr Gesicht eingegraben haben, sollen weg. Doch ein Facelifting kostet rund 12 000 Euro inklusive Augenkorrektur, dafür muss Yvonne einen Kredit aufnehmen und in eine günstigere Wohnung ziehen.

    Roger (42) trainiert regelmäßig im Fitness-Studio und verwendet viel Zeit auf Körperpflege und Styling, um für seine deutlich jüngere Freundin anziehend zu bleiben. Er leidet allerdings unter seinen Tränensäcken, die ihn, wie er meint, müde aussehen lassen. Roger ist überzeugt, dass nur eine Augen-Op Abhilfe schaffen kann. Zwar zahlt er schon monatlich Raten für sein Haus und Auto ab, doch nun nimmt er noch einmal einen Kredit auf.

    Neslihan leidet schon seit ihrer Kindheit unter ihrer Nase, die nach einem Unfall schief zusammengewachsen war. Trotz einer operativen Korrektur ist Neslihan überzeugt, dass nur eine neue Nase sie von ihrem Leiden befreit. 5500 Euro wird die Operation kosten. Die Studentin mit einem monatlichen Einkommen von nur 750 Euro muss einen Kredit aufnehmen und sich einen Bürgen suchen.

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