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ZDF-Pressemitteilung
ZDF-Recherche belegt: Billigstrom einiger Konzerne bald Strom aus russischen Atomkraftwerken

- Bitte beachten Sie die Sperrfrist: Montag, 8. Mai 2000, 24.00 Uhr          Mainz (ots) - Im liberalisierten Strommarkt purzeln die Preise. Jeder will den billigsten Strom - Industrie, Kommunen und private Haushalte. Doch ist billig wirklich alles? Die ZDF-dokumentation "Risiko Billigstrom - Die Tricks der Stromverkäufer" am Dienstag, 9. Mai 2000, 22.45 Uhr, belegt: Billigstrom gibt es nicht ohne Risiko. Auf der Jagd nach Energie wird getrickst und getäuscht. Wird ohne Rücksicht  Profit abgeschöpft.          Im Kampf um den billigsten Strom drängen deutsche Stromkonzerne bis nach Russland: Strom aus russischen oder ukrainischen Kraftwerken ist besonders billig zu haben. Die technische Verbindung wird jetzt vorbereitet. Die ZDF-dokumentation belegt: Einige deutsche Stromkonzerne wollen ab dem Jahr 2002 Strom aus maroden Kraftwerken und Atomreaktoren beziehen - ohne dass dort saniert wird.          Die Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf, man setzt auf den liberalisierten Markt.

    Die ZDF-dokumentation zeigt: Alternative Energien sind zwar
risikoarm und auf lange Sicht gesamtwirtschaftlich kostengünstig.
Doch im aktuellen Preiskampf sind sie zu teuer - trotz staatlicher
Förderungen. Und auch neue effiziente und umweltfreundliche
Technologien können sich in einem Markt, der auf die schnell
verdiente Mark setzt, schwer durchsetzen.
    
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