ZDF

ZDF-Programmhinweis
Freitag, 28. April 2000
Sonntag, 30. April 2000

    Mainz (ots) -

    Freitag, 28. April 2000, 16.00 Uhr

    heute in Europa

    Heimreise - Beutekunst aus Russland     Testfahrt - Brückenschlag in den Norden     Moderation: Kristina Hansen

    Freitag, 28. April 2000, 17.45 Uhr

    hallo Deutschland

    Big Brother in NRW: Ein Hausbesitzer bespitzelt seine Mieter     Die letzte Ansage: Das ZDF modernisiert die Programm-Präsentation     Moderation: Steffen Seibert

    Freitag, 28. April 2000, 17.45 Uhr

    Leute heute

    Voller Einsatz - was Schauspieler auf sich nehmen     Königin Beatrix: Geburtstagsfeier - Tag der offenen Tür

    Freitag, 28. April 2000, 22.15 Uhr

    aspekte     Moderation: Roger Willemsen aus Weimar

    Sex in der Antike - die geheimen erotischen Fresken von Pompeji

    Die alten Römer liebten es deftig und schmückten ihre Villen in Pompeji unverschämt mit sexuellen Szenen. Riesengroße Phalli als Glücksbringer vor der Haustür und Wandbilder mit ausgefallenen Stellungen waren nichts Ungewöhnliches. Jahrhundertelang wurde diese Sammlung erotischer Kunst vor dem Publikum versteckt gehalten. Selbst heute findet der Papst sie noch "obszön". Seit dem 17. April ist die "geheime Kollektion" des Archäologischen Museums in Neapel für jeden zugänglich.

    "Nietzsches letzter Traum" - ein Roman über Genie und Wahnsinn

    "Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit", verkündete Friedrich Nietzsche einst großspurig. Zu dessen 100. Todestag nutzt auch Joachim Köhler in seinem Roman "Nietzsches letzter Traum" die Sprengkraft des Philosophen. Das Gedankenspiel des Autors: Kurz vor seinem Tod träumt der längst geistig umnachtete Nietzsche, dass seine geltungssüchtige Schwester einst Adolf Hitler als neuen Übermenschen preisen wird. aspekte stellt den Roman vor und berichtet über die große Nietzsche-Ausstellung in Weimar.

    Das Ende eines Mythos - neue Enthüllungen über den Nazi Albert Speer

    Hitlers Lieblingsarchitekt und Rüstungsminister Albert Speer galt stets als Ausnahme unter den Nazi-Größen - nicht nur als unideologischer Manager der Kriegswirtschaft, sondern auch als der Mann, der Hitler am Ende die Gefolgschaft verweigerte. Speer selbst, aber auch seine Biografen haben immer wieder seinen Widerstand gegen Hitlers Befehl "Sieg oder Untergang" an das deutsche Volk herausgestrichen. Jetzt wird der Mythos vom "guten Nazi" massiv erschüttert. Der Historiker Heinrich Schwendemann ist auf eine brisante Denkschrift Speers an den Führer gestoßen. Darin fordert Speer noch im März 1945 "zähes Durchhalten" bis zum letzten Atemzug. Von einem Zerwürfnis der beiden kann keine Rede sein. Jahrzehnte nach dem Kriegsende und der Legendenbildung um Speer erweist sich dieser als Getreuer Hitlers bis zur letzten Stunde. Noch einmal muss seine Biografie umgeschrieben werden.

    "Das kleine Arschloch" an der Börse - der Eichborn Verlag zwischen Kultur und Kapital

    Der Frankfurter Eichborn Verlag, die ,Heimat' der beiden Comic-Figuren "Das kleine Arschloch" und "Käpt'n Blaubär", geht als erster deutscher Publikumsverlag an die Börse. Der Verlag mit der Fliege, der auch anspruchsvolle Literatur wie Enzensbergers "Andere Bibliothek" führt, will sich damit seine Unabhängigkeit von dominierenden Medienkonzernen bewahren. Das Firmenporträt zeigt Eichborns gelungenen Spagat zwischen Kunst und Kommerz.

    Ist die Mode tot? Bei den Edelmarken regieren Manager statt Modeschöpfer

    Die internationale Modeszene ist im Umbruch. Mode ist nicht mehr Magie, sondern ein Kampf von Konzernen um die Behauptung auf dem Markt. Schöpferische Modedesigner scheinen auszusterben - in der Welt der Haute Couture sind Stilisten und Manager am Werk: statt neuer Trends kopieren sie Ideen der Vergangenheit. Wo Fashion zum Big Business wird, geht es um Verkaufszahlen und nicht um Kreativität. Das Resultat ist ein globaler Einheitslook. Modefürstin Vivienne Westwood verrät aspekte, was sie von dieser Entwicklung hält.

    Sonntag, 30. April 2000, 19.10 Uhr

    Berlin direkt

    Das Kanzler-Interview - Gerhard Schröder zu Gast bei Peter Hahne

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