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Das andere Ende der Welt / ZDF-Korrespondent Peter Kunz auf Winterreise durch Neuseeland

    Mainz (ots) - Für die zweiteilige Reportage "Das andere Ende der Welt", die ab Dienstag, 6. Januar 2009, 22.25 Uhr, im ZDF zu sehen ist, bereiste Peter Kunz, Asien-Pazifik-Korrespondent des Senders, Neuseeland. Mehrere Wochen lang war er zusammen mit seinem Team unterwegs auf den Inseln im Pazifischen Ozean: von Cape Reinga an der Nordspitze bis nach Stewart Island, dem südlichsten Ausläufer.

    Neuseeland, Heimat der "Kiwis", wie die Neuseeländer sich selbst nennen, und Heimat der Träume am anderen Ende der bewohnten Welt, zog schon immer Siedler, Sucher und Auswanderer aller Art an - beginnend mit den Ureinwohnern, den Maori, die vor mehr als tausend Jahren von der Südsee aus die neue Welt nördlich der Antarktis ansteuerten und die ersten Dorfgemeinschaften aufbauten. Heute ist Neuseeland noch immer ein Platz für Abenteuer und Freiheiten. Zwar ist hier nicht alles besser, aber zumindest ein bisschen gemächlicher als im geschäftigen Rest der Welt. Leben und leben lassen, das ist ein ganz und gar neuseeländisches Prinzip. Unter den vielen Einwanderern sind im Schnitt in jedem Jahr auch 1500 Deutsche.

    Im ersten Teil der Reportage, "Den Kiwis auf der Spur", steigt das ZDF-Team mit einem Maoriführer auf den Ruapehu, den höchsten Vulkan des Landes, nach der Überlieferung der Maoris ein heiliger Berg. Hier ist die filmische Landschaft, in der um die Herrschaft des Ringes gekämpft wurde: An über 180 Plätzen wurden die Einstellungen für den Hollywood-Erfolg "Herr der Ringe" gedreht. Auf der Reise schläft das Team unter anderem im Hobbit-Hotel und trifft Oscar-Preisträger Joe Letteri, der die Figur des "Gollum" erfand. Peter Kunz begleitet weiter die Wíldpferdejäger am 90-Mile-Beach und trifft in Auckland zwei junge deutsche Frauen, die sich Neuseeland durch "Work and Travel", Arbeit und Reisen, erobern wollen. In der Rugby-Universität von Rotorua wird das Team mit den Ritualen des Haka vertraut gemacht, des alten Kriegstanzes, ohne den in Neuseeland keine Begegnung des Nationalsportes Rugby angepfiffen würde.

    Im zweiten Teil "Nächster Stop Antarktis", der am Donnerstag, 8. Januar, um 22.15 Uhr ausgestrahlt wird, geht es weiter in den neuseeländischen Süden, wo mehr Schafe als Menschen leben. Peter Kunz trifft den Mann, der den ersten Rucksack-Raketenantrieb in Serie herstellt, einen Unternehmer, der aus dem Wasser von Kläranlagen Öl gewinnt und Treibstoff herstellen will. Er begegnet den "Boyracern" von Christchurch, die durch die Innenstadt rasen und Strafmandate als Zeichen der Ehre sammeln, und schaut zu, wie sich im kräftezehrenden Wettbewerb die besten Schäferinnen des Landes messen. Er trifft den Chef einer Maori-Gang, die Besitzanspruch auf die Straßen Neuseelands erhebt, und bewegt sich mit einem Forscherteam gefährlich nah um die taumelnden Eisberge, die der Klimawandel immer neu aus den Gletschermassiven rund um den höchsten neuseeländischen Berg, den Mount Cook (3754 Meter) herausbricht.

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