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Prix Italia für ZDF/ARTE/ZDFtheaterkanal-Produktion "KÀ"-Show des Cirque du Soleil
Spezialpreis für ZDF/ARTE-Koproduktion "Shahida - Allahs Bräute"

    Mainz (ots) - Mit dem Prix Italia in der Kategorie Performing Arts wurde die ZDF/ARTE/ZDFtheaterkanal-Produktion der "KÀ"-Show des weltberühmten Cirque du Soleil aus Las Vegas ausgezeichnet. Bei der 60. Verleihung der renommierten internationalen Auszeichnung für Radio-, Fernsehen- und Internetproduktionen wurde zudem die ZDF/ARTE-Koproduktion Shahida - Allahs Bräute" mit dem Spezialpreis "Communication for Life" ausgezeichnet.

    ZDF, ARTE und ZDFtheaterkanal präsentierten in ihrem Weihnachtsprogramm 2007 die noch nie zuvor im Fernsehen übertragene Show "KÀ" des Cirque du Soleil - und zwar auf zwei Kanälen mit Kameras vor und hinter der Bühne. "heute-journal"-Moderator Claus Kleber präsentierte das Backstage-Geschehen im KÀ-Theater aus dem MGM-Grand-Hotel in Las Vegas. Die Zuschauer konnte bei der Ausstrahlung wählen, ob sie die Show aus der Zuschauerperspektive oder "hinter den Kulissen" verfolgen wollte, zunächst am 28. Dezember auf ARTE und parallel im ZDFtheaterkanal und am 29. Dezember 2007 im ZDF plus einer weiteren Parallelausstrahlung im ZDFtheaterkanal (Redaktion: Wolfgang Bergmann/Meike Klingenberg).

    In der Jurybegründung heißt es: "Diese Sendung schafft es ein Seherlebnis für das Fernsehen einzufangen und bietet dadurch ein magisches Spektakel. Für ein breites Publikum weltweit attraktiv, ist es auch ein unterhaltsames Fernseherlebnis für die ganze Familie. Regie, Komposition, Einstellungswahl und Schnitt zeigen allesamt die hohe Qualität dieser Produktion, die sich vor allem auch durch ihren hervorragenden Musikeinsatz auszeichnet. Indem diese Sendung die Trennung von Kunst und Unterhaltung aufhebt, gelingt es ihr anschaulich ein modernes Zirkusspektakel im Fernsehen zu präsentieren."

    Die ZDF/ARTE-Koproduktion "Shahida - Allahs Bräute" von Natalie Assouline aus Israel erhielt den Spezialpreis "Communication for Life", für den sich 45 Dokumentationen aus zehn Ländern beworben hatten. Zwei Jahre lang hat die Regisseurin in einem israelischen Hochsicherheitsgefängnis gedreht, in dem mehr als 120 Palästinenserinnen einsitzen, die alle in Selbstmordattentate verwickelt waren. Assouline hat versucht, die "Feindinnen ihres Volkes" zu verstehen, aber nicht zu verurteilen. Dabei ist ihr ein irritierendes und erschütterndes Dokument gelungen. Auf der Berlinale hatte der Film bereits den Preis der Internationalen Filmkritik (FIPRESCI) für die Sektion Forum gewonnen. Ein Datum für die Erstsendung auf ARTE steht noch nicht fest (Redaktion Anne Even).

    Der 1948 von der italienischen Rundfunkanstalt RAI ins Leben gerufene Prix Italia wurde am Samstag, 20. September 2008, zum 60. Mal vergeben.

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