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Pressemitteilung
Russland wählt einen neuen Präsidenten
ZDF spezial am Wahlabend live aus Moskau

    Mainz (ots) - In Zusammenarbeit mit der Mannheimer
Forschungsgruppe Wahlen, die exklusiv für das ZDF die Zahlen
ermittelt, präsentiert Peter Frey, ZDF-Hauptredaktionsleiter
Außenpolitik, in einem "ZDF spezial: Präsidentenwahl in Russland" am
Abend des Wahltags, Sonntag, 26. März 2000, 19.15 und 23.15 Uhr, live
aus Moskau Prognosen und Hochrechnungen.
    
    Korruption, Geldwäsche, Mafia-Unwesen, Finanzkrise,
Tschetschenienkrieg - und eine notleidende Bevölkerung. Um das Bild
Russlands nach gut zehn Jahren Reformkurs steht es nicht zum Besten.
Die Schwierigkeiten in Wirtschaft und Politik sind erheblich. Es
fehlt an Investitionen, die helfen könnten, das Land aus dem Sumpf zu
ziehen. Experten des Finanzministeriums in Moskau zufolge verliert
die russische Volkswirtschaft sogar 2,9 Milliarden US-Dollar pro
Monat ins Ausland. Ein Zeichen dafür, dass auch das Vertrauen der
russischen Industrie in die Entwicklung von Ökonomie und Gesellschaft
des eigenen Landes nicht groß ist. Noch immer herrscht ein Mangel an
rechtsstaatlicher Ordnung. Es fehlen die gesetzlichen Grundlagen, die
Demokratie und Marktwirtschaft vorantreiben könnten.
    
    Am 26. März sind rund 107 Millionen Russen aufgerufen, einen neuen
Präsidenten zu wählen. Allein von ihm wird es abhängen, in welche
Richtung sich Russland in den nächsten Jahren entwickelt. Bedeutend
auch für den Westen. Denn aufgrund der Machtfülle des Amtes
entscheidet allein der erste Mann der russischen Föderation, ob
Nationalstolz vor Annäherung an den Westen steht. Wird der neue
Präsident ein verlässlicher Partner im Osten? Der junge
Interimspräsident Wladimir Putin scheint die besten Chancen zu haben,
Nachfolger von Boris Jelzin zu werden. Aber auch der Kommunisten-Chef
Sjuganow versucht seine Wählerschaft zu mobilisieren.
    
    In Berichten und Gesprächen wird Peter Frey in zwei 15-minütigen
Sendungen den Wahlausgang analysieren.
    
ots Originaltext: 3sat
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