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ZDF hat seine Programmzusagen gegenüber Zuschauern eingelöst
Bilanz der Selbstverpflichtungserklärung im Fernsehrat

    Mainz (ots) - Das ZDF hat das in seiner Selbstverpflichtungserklärung festgelegte Ziel, anregende, innovative und nachgefragte Programme für die Zuschauer zu produzieren, überwiegend eingelöst. Zu diesem Fazit kam ZDF-Intendant Markus Schächter in einer Bilanz der Programm-Perspektiven des ZDF 2007 bis 2008 vor dem ZDF-Fernsehrat. Für einzelne Projekte sei allerdings das Ziel noch nicht erreicht, sagte der ZDF-Intendant. So sei es nicht gelungen, den Altersdurchschnitt der ZDF-Zuschauer zu senken, auch wenn einzelne Programme dazu beigetragen hätten, diesem Ziel näher zu kommen.

    Nach wie vor sei die Mischung des Programms eine Besonderheit des öffentlich-rechtlichen ZDF-Programmkonzeptes, erläuterte Schächter. Programmvielfalt mit einem rund 50-prozentigen Informationsanteil präge das Hauptprogramm, 3sat zeige mit rund 26 Prozent Kulturberichterstattung, elf Prozent Wissenschaftsprogrammen und knapp sieben Prozent Konzert- und Bühnendarbietungen ein ausgeprägtes Kulturprofil. Schauspiele, Musiktheater-Aufführungen und Konzerte nehmen allein knapp 40 Prozent der Sendezeit des ZDFtheaterkanals ein.

    Die ZDF-Programme hätten die maßgeblichen Fragen des Zeitgeschehens umfassend thematisiert und Beiträge zur Kultur geleistet, bilanzierte der ZDF-Intendant. Von der Gesundheitsreform über die europäische Integration, den Klimawandel, die Integration von Migranten, die Entwicklungen in Brennpunkten der Weltpolitik bis zur Aufarbeitung der deutsch-deutschen Vergangenheit reiche die Themenpalette. Schächter: "ZDF-Programme haben Impulse für die öffentliche Diskussion und Erinnerung gesetzt". Über 300 Preise und Auszeichnungen für ZDF-Programme allein im vergangenen Jahr verdeutlichten, dass es gelungen sei, vielfach beachtete Qualitätsproduktionen von bleibendem Wert zu schaffen und neue thematische Akzente zu setzen.

    Gelungen sei darüber hinaus, die Qualität und Tiefe der Informationsleistungen durch noch bessere Grafikunterstützung und mit begleitenden Online-Schwerpunkten voranzubringen. Bereits heute sei die Erklärkompetenz der ZDF-Programme von den Zuschauern in hohem Maße anerkannt. Programmschwerpunkte über mehrere Sendungen und Tage hinweg haben gesellschaftlich bedeutsamen Themen die notwendige öffentliche Aufmerksamkeit verschafft.

    Kultur gehört ausweislich der Selbstverpflichtungserklärung zu den Leitprinzipien der ZDF-Programmarbeit. Dies bezieht das ZDF auch auf das eigene Medium und will zur Fernsehkultur beitragen. Auch 2007/2008 hatte der Sender das für ein Hauptprogramm umfangreichste Angebot klassischer Musik mit hochrangigen Veranstaltungen. Dazu gehörten die Übertragungen des Neujahrskonzerts und der mit Weltstars besetzten Operngala aus Baden-Baden ebenso wie die Programmformate "Klassik Kids" und "Eine große Nachtmusik". Im Literatur-Talk "Lesen!" sowie mit der umfangreichen Berichterstattung über die Buchmessen in Leipzig und Frankfurt erfüllt das ZDF seine Funktion als Leitmedium der Branche. Dabei sei Kultur ein Querschnitt-Thema nicht nur über die Kanäle, sondern auch über die Genres hinweg, betonte Schächter. Neben den Kulturmagazinen "aspekte" und "Kulturzeit" berichten die Nachrichten des ZDF mehrmals wöchentlich über das Kulturleben. Sechs beziehungsweise acht Prozent der Sendezeit von "heute" und "heute-journal" befassen sich mit Wissenschaft und Kultur. Ähnliches gelte auch für Programme zu Bildung, Wissen und Service. Themen wie Klimawandel, Energie und Gentechnik seien in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich und auffällig in den Wissens- und Wissenschaftsprogrammen behandelt worden. In den Servicesendungen verstehen sich die Redaktion als Anwalt des Publikums in allen Verbraucherfragen.

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