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Vorsitzender von CARE-Deutschland im "ZDF-Mittagsmagazin": Nach Zyklon "Nargis" ist in Myanmar Soforthilfe nötig

    Mainz (ots) - Der Vorstandsvorsitzende von CARE-Deutschland, Heribert Scharrenbroich, hat vor dem Ausbruch von Krankheiten in Myanmar gewarnt, insbesondere vor Durchfallerkrankungen: "Es ist daher dringend notwendig, dass wir Nahrungsmittel ins Land bringen und für sauberes Wasser sorgen", sagte Scharrenbroich im "ZDF-Mittagsmagazin" am Dienstag, 6. Mai 2008. CARE sei bereits mit 500 Mitarbeitern im Land. Wichtig sei aber auch die Koordination der Hilfswerke untereinander. Mit dieser Zusammenarbeit habe man bereits bei anderen Aktionen gute Erfahrungen gemacht.

    "Jetzt ist es wichtig, dass noch mehr Mittel ins Land kommen können. Dazu brauchen wir mehr Geld", sagte Scharrenbroich. Zudem seien Transportmöglichkeiten nötig, um die Lebensmittel zu verteilen. Diese Hilfe laufe jetzt an. "Man muss sich vergegenwärtigen, dass diese Katastrophe das Land noch mehr getroffen hat als seinerzeit die Tsunami-Katastrophe."

    Allerdings müsse man auch über die Katastrophe hinaus denken, erläuterte Scharrenbroich. "So tragisch es ist, wir dürfen nicht nur von den Toten sprechen, wir müssen uns um die Lebenden kümmern", sagte er. Deshalb sei jetzt Soforthilfe nötig, aber auch Mittel für den Wiederaufbau sowie Maßnahmen zur Verhinderung von Katastrophen.

    Die Politik im Land sei derzeit nicht das Thema, erläuterte Scharrenbroich. "Für uns steht die humanitäre Hilfe jetzt im Vordergrund." Politische Diskussionen seien zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sinnvoll. Wichtig sei einzig, dass man jetzt kooperiere. "Wir wollen den Menschen jetzt helfen, damit sie überleben können."

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