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"Zeit zu leben" / Starke Gefühle im ZDF-Fernsehfilm zum Thema "aktive Sterbehilfe"

    Mainz (ots) - Was tun, wenn die eigenen Eltern beschlossen haben, in wenigen Wochen gemeinsam ihrem Leben ein Ende zu setzen? Mit dem kontrovers diskutierten Thema der aktiven Sterbehilfe setzt sich der Fernsehfilm der Woche "Zeit zu leben" auseinander, den das ZDF am Montag, 28. April 2008, 20.15 Uhr ausstrahlt.

    Annabelle (Maja Maranow) reagiert fassungslos, als sie nach langen Jahren im Ausland von der Entscheidung ihren Eltern Lena (Nicole Heesters) und Rolf (Friedrich von Thun) hört, gemeinsam in den Tod zu gehen. Rolf hat Krebs, Lena droht die Amputation eines Beins. Beide sind schon lange Mitglieder in einem Verein für humanes Sterben und wollen einem langsamen Siechtum entgehen, indem sie ihren Tod selbst in die Hand nehmen.

    Doch dann kommt alles anders als geplant: Die Mutter stirbt und der Vater überlebt. Nach Lenas Beerdigung geht für Rolf der Alltag wieder los. Routinemäßig schaltet sich die Polizei ein, um festzustellen, ob auch kein Tötungsdelikt vorliegt. Annabelle lässt das, was im Hotelzimmer in Holland hinter verschlossenen Türen passiert ist, keine Ruhe. Warum hat ihr Vater im letzten Moment gezögert? Warum hat die Mutter immer behauptet, krank zu sein, obwohl ihr in Wahrheit gar nichts fehlte? Auch Bruder Achim verhält sich verdächtig. Was geht in ihrer Familie vor? Annabelle, die diese direkt nach dem Abitur verlassen hatte, muss feststellen, dass in ihrer langen Abwesenheit Dinge vorgefallen sind, von denen sie keine Ahnung hatte.

    Regisseur Matti Geschonneck hat in bewährter Zusammenarbeit mit Drehbuchautorin Hannah Hollinger einen Film in Form eines klassischen Dramas - inklusive eher nichtklassischer Thrillerelemente - geschaffen. Der Film "Zeit zu leben" zeigt: Ohne um eine Haltung zum Leben gerungen zu haben, kann man auch keine Haltung zum Sterben finden.

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