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ZDF-Programmhinweis
Freitag, 4. Februar 2000, 22.15 Uhr
aspekte

    Mainz (ots) -

    - Joschka Fischer richtet sich ein: Was sein Amtszimmer über die
        Macht verrät
    - Jörg Haider und die Künstler: Schreck und Schmäh
    - Petra Kelly und Gert Bastian: Ihre Tragödie auf der Bühne
    - Kandinsky und Klee: Ihre Rückkehr ins Dessauer Meisterhaus
    
    Moderation: Roger Willemsen
    
    Joschka Fischer richtet sich ein: Was sein Amtszimmer über die
Macht verrät Berlin-Mitte. Am Werderschen Markt. Altbau. 2. Etage.
Das Amtszimmer. Hier residiert Joseph Maria Fischer, erster
gesamtdeutscher grüner Außenminister mit Dienstsitz in Berlin.
Joschka Fischer hat sich das Amtszimmer selbst eingerichtet. Mit
Terrakotta-Fliesen, Goethe-Büste und japanischem Konferenztisch. Die
Innenausstattung der Macht: Einblicke und Ausblicke. Der Arbeitsplatz
eines grünen Ministers in einem Haus mit braun-roter Vergangenheit.
60 Quadratmeter Deutschland - ein filmisches Porträt.
    
    Jörg Haider und die Künstler: Schreck und Schmäh
    Machtwechsel in Wien - Jörg Haiders FPÖ wird erstmals an der
Regierung beteiligt. Viele Intellektuelle haben in den letzten Jahren
vor dem Rechtspopulisten gewarnt - und wurden dafür von Haider ruppig
eingeschüchtert. Auch das nur populistische Propaganda - oder bedroht
Haider jetzt ernsthaft die Freiheit von Kunst und Kultur? Künstler im
Zwiespalt: Denn den Filz der Parteibuch-Demokratie a la SPÖ haben sie
ebenso oft kritisiert.
    Michael Schmitz berichtet aktuell aus Wien über die Stimmung unter
den österreichischen Intellektuellen.
    
    Petra Kelly und Gert Bastian: Ihre Tragödie auf der Bühne
    Franz Xaver Kroetz hat über den Tod von Petra Kelly und Gert
Bastian ein "deutsches Trauerspiel" geschrieben - drastisch, vulgär,
trostlos. Ein Stück über eine Hass-Liebe, die verquere paradoxe
Beziehung zwischen einem soldatischen Helden und einer Kindfrau.
Warum endete sie tödlich? Bedeutet das persönliche Scheitern auch ein
politisches? Wie sind die Wechselbeziehungen zwischen privatem und
öffentlichem Leben? Ist Politik mörderisch? Jedenfalls dann, wenn man
sich von ihr funktionalisieren lässt.
    
    Kandinsky und Klee: Ihre Rückkehr ins Dessauer Meisterhaus
    Dessau, Ebertallee Nummer 71: Über Jahrzehnte verfiel hier ein
ehemals berühmtes Haus. Nach unzähligen An- und Umbauten war die
revolutionäre Architektur des Bauhaus-Gründers Walter Gropius kaum
noch zu erkennen. Fast vergessen auch die Tatsache, dass die Künstler
Wassily Kandinsky und Paul Klee in diesem Haus bis 1932 über 500
Bilder malten. Am Tag der aspekte-Sendung wird das Meisterhaus
Kandinsky/Klee wiedereröffnet - saniert und zurückversetzt in den
puristischen Originalzustand von 1926. Im Inneren liebten es die
beiden allerdings kunterbunt: Unter Schichten späterer Tapeten fanden
die Restaurateure Anstriche in mehr als 170 Farbnuancen. Der Beitrag
zeigt das Dessauer Meisterhaus in seiner neuen alten Pracht, die
eindrucksvollen Werke der Sonderausstellung und erzählt von der
Künstler-Freundschaft zwischen Klee und Kandinsky
    
ots Originaltext: ZDF
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