ZDF

Pressemitteilung
ZDF erinnert an Herbert Wehner
Dokumentation zum 10. Todestag

    Mainz (ots) -
    
    Zum 10. Todestag von Herbert Wehner sendet das ZDF am Dienstag,
18. Januar 2000, 22.45 Uhr, die Dokumentation "Wer einmal Kommunist
war..." von Carl-Ludwig Paeschke.
    
    Seine kommunistische Vergangenheit haben ihm seine Gegner zeit
seines aktiven politischen Lebens immer wieder vorgehalten: Herbert
Wehner, der sich in den 20er Jahren der KPD anschloss, in den 30ern
mit Wilhelm Pieck und Walter Ulbricht das Exil in Moskau teilte, in
den 40ern dem Kommunismus abschwor und Sozialdemokrat wurde. Wie
wenige andere Politiker hat er die westdeutsche Republik von Anfang
an mitgestaltet: seit 1949 als Abgeordneter im Bundestag in Bonn, als
Minister der großen Koalition und fast 14 Jahre lang als
Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion: "Onkel Herbert",
der Zuchtmeister.
    
    Als er am 19. Januar 1990 starb, hatte sich die Welt verändert:
Mit dem Fall der Mauer hatte der Kalte Krieg sein Ende gefunden; bald
brach der Ostblock zusammen.
    
    Zehn Jahre sind seither vergangen, und es stellt sich die Frage:
Was ist geblieben von einem so reichen und umstrittenen politischen
Leben?
    
    Weggefährten, Freunde, Gegner erinnern sich im ZDF an Herbert
Wehner, darunter Prominente wie Altbundeskanzler Helmut Schmidt,
Hans-Jochen Vogel, Rainer Barzel, Herbert Hupka, Karl Wienand. Der
älteste Interviewpartner, Günter Reimann, mittlerweile 95 Jahre alt,
kannte Wehner schon in den 20-er Jahren. Mit dabei ist auch seine
Witwe und engste Mitarbeiterin Greta Wehner. Sie lebt seit 1996 in
Dresden, der Geburtsstadt Wehners, in die zurückzukehren ihm jedoch
nicht mehr vergönnt war.
    
ots Originaltext: ZDF
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