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Apple Music gegen Spotify und Co.
Beim Musikstreaming ist der Kunde derzeit König

Titelseite c't 16/15 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7833 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/c't"

Hannover (ots) - Obwohl Apple Music nichts Neues zu bieten hat, wird sich kaum ein iPhone-Nutzer das unverschämt günstige Einstiegsangebot entgehen lassen. Dabei haben die konkurrierenden Musikstreaming-Dienste in Sachen Soundqualität, App-Auswahl und Plattformangebote klar die Nase vorn, urteilt das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 16/15.

Apples Einstieg in das Musikstreaming-Geschäft gibt dem gesamten Markt einen gewaltigen Impuls. Der Streaming-Kuchen wächst, die Anbieter überschlagen sich mit Angeboten. Für den Kunden sind dies gute Nachrichten: Dank kostenloser Testzugänge und monatlicher Kündigung ist er beim Streaming momentan König.

Zum Start von Apple Music hat das Computermagazin c't zehn Anbieter von Musikflatrates auf den Prüfstand gestellt. Mit von der Partie waren außer Apple Music die Streaming-Dienste Deezer, MediaSaturns Juke, Napster, Google Play Music, Qobuz, Rdio, Spotify und Microsofts Xbox Music, das künftig unter dem Namen "Groove" firmiert.

Die Kataloge der Musikdienste umfassen fast alle über 30 Millionen Titel. Eine erkleckliche Zahl an Hörbüchern gibt es bei Deezer, Google, Napster und Spotify, wobei Napster mit über 10.000 Titeln momentan führt. Ansonsten fehlt mal der eine, mal der andere Künstler im Repertoire, andererseits findet man auch mal den einen oder anderen exklusiven Inhalt. Alle Dienste bieten ihre Flatrates im monatlichen Abo zum branchenüblichen Preis von 10 Euro an. Ein kostenloses Probeabo ist ebenfalls bei allen möglich. Deezer, Rdio und Spotify lassen sich auch in einer Gratis-Version mit Werbeeinblendungen nutzen.

Neben den vielen Gemeinsamkeiten gibt es aber auch Unterschiede: Tidal und Qobuz bieten bessere Soundqualität als Apple, Spotify und Deezer die bessere Apps zum Stöbern. Auch Apples Musik-App unter iOS ist wahrlich keine Offenbarung - auf die Android-App müssen Nutzer noch bis Herbst warten. Zudem lassen sich alle Dienste bis auf Apple Music direkt über einen beliebigen Browser ansteuern.

"Für den gelungenen Blitzstart von Apple Music genügt es, wenn nur ein Bruchteil der geschätzten 800 Millionen Apple-User auf den Abo-Knopf drückt", sagt Sven Hansen, Redakteur beim Computermagazin c't. "Doch wie viele von ihnen nach einem Vierteljahr Gratisnutzung bleiben, ist die eigentlich spannende Frage."

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Sylke Wilde
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