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heise online-Umfrage
Linux: Breiter Einsatz - geteilte Zufriedenheit

    Hannover (ots) - Linux gehört für technisch versierte PC-User
privat wie beruflich zum Alltag. Dabei setzen die Anwender das freie
Betriebssystem sowohl auf dem Server als auch auf dem Desktop ein.
Allerdings sind die Linuxer im Internet-Serverbereich zufriedener, so
fasst das Computermagazin c't die Ergebnisse einer heise
online-Umfrage in seiner aktuellen Ausgabe 17/2001 zusammen.
    
    "Wie setzen Sie Linux ein?" Diese Frage stellte heise online Ende
Juni eine Woche lang seinen Lesern. 9.960 Personen beteiligten sich
an der Umfrage, 9.213 Datensätze waren zur Auswertung verfügbar. Die
Ergebnisse bestätigten viele Ahnungen, widerlegten jedoch auch einige
Vorurteile:
    
    So wird Linux längst nicht nur im Serverbereich eingesetzt.
Erfahrene Anwender betreiben Linux auf Server und Desktop,
Linux-Neulinge konzentrieren sich überwiegend auf den
Desktop-Bereich. Beim Einsatz auf dem Server scheint das PC-Unix
seine Stärken voll ausspielen zu können: 96 Prozent zufriedene
Anwender und nur minimale Probleme sprechen eine deutliche Sprache.
Anders hingegen im Desktop-Betrieb. Noch immer sind fehlende
Anwendungen hier das größte Problem. Bei den Befragten standen vor
allem ein MS-Office-kompatibles Büropaket sowie mehr Spiele ganz oben
auf der Wunschliste. Viele Nutzer bemängelten zudem die komplizierte
Bedienung und Administration.
    
    Fast alle Teilnehmer der Befragung (90 Prozent) setzen Linux
privat ein, 70 Prozent nutzen auch beruflich das freie
Betriebssystem. Über 90 Prozent der Profis haben mindestens zwei, ein
gutes Viertel (27,5 Prozent) über zehn Linux-Systeme im Einsatz. Hier
bestätigt sich, dass Linux sich vor allem auf den Internet- und
File/Print-Servern einen festen Platz erobert hat. Wann hingegen der
Durchschnitts-PC-User das Pinguin-Betriebssystem für sich entdeckt,
bleibt abzuwarten. "Noch zählen Softwareentwicklung und
Netzwerkverwaltung zu den Hauptanwendungen der Linuxer - im Job und
auch am heimischen PC. Und dies sind wahrlich nicht die typischen
Anwendungen des Ottonormalusers", so c't-Redakteur Dr. Oliver
Diedrich. (odi)
    
    Titelbild c't 17/2001: www.heise.de/
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