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Zwölf Laserdrucker bis 1000 Mark im c\047t-Test
Laserdrucker preiswerter als Tintensprüher

    Hannover (ots) - Wer als Computeranwender scharf rechnet, wird bei
der Auswahl eines Korrespondenz-Druckers besonders auf die
Betriebskosten schauen. Dann nämlich erweisen sich Laserdrucker im
Homebereich und im Büro als eine lohnende Alternative zu den
populären Tintenstrahldruckern.
    
    Laserdrucker versprechen eine schnelle und scharfe Ausgabe. Auch
für beste Schriftqualität begnügen sie sich mit normalem
Kopierpapier. Solche Vorteile spielen sie vor allem dann aus, wenn es
um die Ausgabe von längeren oder zahlreichen Text-dokumenten geht.
Selbst wenn man das bei den Tintensprühern erforderliche
Spezialpapier nicht mitrechnet, spart man beim Laserdruck pro
gedruckter Seite 5 Pfennige und mehr. Die Gerätepreise selbst
rechtfertigen keine Kaufentscheidung: Für rund 500 Mark bekommt man
einen Mittelklasse-Tintendrucker oder einen preiswerten Laser.
Allerdings wissen die Tintensprüher auf teurem Spezialpapier mit
bunten Bildern zu glänzen.
    
    Nicht jeder Laserdrucker eignet sich für den Einsatz im
häuslichen Büro, berichtet das Computermagazin c't in der Ausgabe
7/2000. Beim Test von 12 Laserdruckern sorgten die Geräte von Brother
für eine unangenehme Überraschung. Sie zeigten einen relativ hohen
Ozon-Ausstoß, während bei allen anderen Geräten dieses giftige Gas
nicht messbar blieb. "Schon seit Jahren findet man nur noch solche
Laserdrucker, deren Ozon-Abgabe durch eine geschickte Konstruktion
bei Werten nahe der Messgrenze liegt," sagte c't-Redakteur Ulrich
Hilgefort. "Warum Brother jetzt Geräte auf den Markt bringt, die von
ihrer Bauweise her zur Ozon-Erzeugung neigen, ist nicht zu
verstehen."
    
    In puncto Stromverbrauch lohnt sich ein Blick auf die Kosten, die
nicht beim Betrieb, sondern im Bereitschafts-Modus der Geräte
anfallen. Hier zeigten sich einige Geräte sehr sparsam, zum Beispiel
der Brother HL-1030 und der HP LaserJet 110. Aber offenbar nicht
jedem Hersteller war das Energiesparen den Entwicklungsaufwand wert.
So verbrauchte der Okipage 12 i/n mit über 13 Watt erheblich mehr als
die übrigen Kandidaten, die im Durchschnitt knapp 8 Watt
beanspruchten.
    
    
ots Originaltext: c't
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